Ellwangen, Regierung: Forst- und Jagdsachen, Ältere Aufnahme (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 413
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien
1475-1803 (Na bis 1825)
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand enthält Akten der ellwangischen Regierung (Hofrat) und der Hofkammer über Forst- und Jagdangelegenheiten, soweit sie nicht als Vorakten im 19. Jahrhundert an württembergische Nachfolgebehörden abgegeben wurden (letztere in Bestand B 413a).
Inhalt und Bewertung
Die Akten sind im wesentlichen in folgende Rubriken gegliedert:
1. Forstakten: Bauholzabgaben: Allgemeines und Einzelfälle in den Ämtern (1578-1802); - Bauholzbeschriebe (1655-1801); - Bau- und Brennholzvisitationen (1740-1787); - Forstgrenz- und -markungsbeschreibungen (1624-1790); - Brennholzabgaben an Heiligenpflegen (1754-1792); - Beholzungsplan (1798); - Waldbrände (1624-1801); - Anstellung von Forstbeamten und -dienern (18. Jahrhundert u. o. D.); - Eichenpflanzungen, -fällungen und -verkauf (1588-1800); - Eichen-, Lärchen-, Pappeln- und Fruchtbäumepflanzungen (meist Allgemeines, 1628-1796); - Forstkommissionen (1725-1801), darin: Organisation der Forstverwaltung; Forstordnungen (1606-1803); - Forstuntersuchungen (betr. Ellenberg, Unterkochen, Neuler, 1758-1795); - Forstverbesserungsanstalten (1724-1727); - Forststrafen (bes. Einzug und Verrechnung, 1726-1802); - Geäcker: Allgemeines und Einzelfälle in den Ämtern (16. - 18. Jh.); - Wassergräben in den Forsten (1769-1799); - Grasen, Röhricht- und Binsenschneiden (16. - 18. Jahrhundert); - Harzen (1540-1798); - Holzfällen und -verkauf, Holzordnungen, Holzfrevel (1532-1802); - Hospitalwaldungen (1698-1788); - Instruktionen und Bestallungen für Forstdiener (1631-1803); - Klafter- und Kohlholzabgabe (1621-1802); - Kohlplattenherrichtung (1733-1802); - Laubrechen (1620-1795); - Pottaschenbrennen (1726-1785); - Reskripte und Verordnungen in Forst- und Jagdsachen (auch württembergische, 1651-1805); - Sägeblöcke (1786-1789); - Steinbrechen, Lehmgraben (1737-1802); - Wacholderbeeren (1760-1781); - Weidekonzessionen (1584-1797); - Waldkultur- und Beholzungspläne (1747-1802); - An- und Verkauf von Waldplätzen (18. Jahrhundert und o. D.); - Waldschluß (bei der Setz- und Brunstzeit, 1696-1769); - Waldstreu (18. Jahrhundert); - Waldwege (1791-1799 und o. D.); - Fliegender Wurm (1736-1793); - Zugemächtholz (o. D.); - Holzregister (1735-1789).
2. Jagdakten: Beschreibung der Jagdgrenzen und -distrikte (1477-1748); - Fischotter (1696-1776); - Freipirsch (1475-1825); - Gnadenjagen (1761 und o. D.); - Hirschsulzen (1756-1799); - Jagdabteilung zwischen der Propstei und dem Kapitel(1719-1788); - Jagddifferenzen mit Limpurg, Adelmannsfelden und Rechberg (1544-1778); - Jagdfrondienste (o. D.); - Jagdgelder (1778-1800); - Jagdhunde (1626-1794); - Jägerordnungen (1588-1623); - Reskripte und Verordnungen in Jagd- und Forstsachen (1698-1793); - Vogelherde, Schnepfenstöße (1506-1788); - Wildern, Jagdverbote (1604-1796); - Wildschaden und Ersatzleistungen (1640-1799); - limpurgischer Wildstand und Wildschäden (1720-1799).
Der Bestand enthält Akten der ellwangischen Regierung (Hofrat) und der Hofkammer über Forst- und Jagdangelegenheiten, soweit sie nicht als Vorakten im 19. Jahrhundert an württembergische Nachfolgebehörden abgegeben wurden (letztere in Bestand B 413a).
Inhalt und Bewertung
Die Akten sind im wesentlichen in folgende Rubriken gegliedert:
1. Forstakten: Bauholzabgaben: Allgemeines und Einzelfälle in den Ämtern (1578-1802); - Bauholzbeschriebe (1655-1801); - Bau- und Brennholzvisitationen (1740-1787); - Forstgrenz- und -markungsbeschreibungen (1624-1790); - Brennholzabgaben an Heiligenpflegen (1754-1792); - Beholzungsplan (1798); - Waldbrände (1624-1801); - Anstellung von Forstbeamten und -dienern (18. Jahrhundert u. o. D.); - Eichenpflanzungen, -fällungen und -verkauf (1588-1800); - Eichen-, Lärchen-, Pappeln- und Fruchtbäumepflanzungen (meist Allgemeines, 1628-1796); - Forstkommissionen (1725-1801), darin: Organisation der Forstverwaltung; Forstordnungen (1606-1803); - Forstuntersuchungen (betr. Ellenberg, Unterkochen, Neuler, 1758-1795); - Forstverbesserungsanstalten (1724-1727); - Forststrafen (bes. Einzug und Verrechnung, 1726-1802); - Geäcker: Allgemeines und Einzelfälle in den Ämtern (16. - 18. Jh.); - Wassergräben in den Forsten (1769-1799); - Grasen, Röhricht- und Binsenschneiden (16. - 18. Jahrhundert); - Harzen (1540-1798); - Holzfällen und -verkauf, Holzordnungen, Holzfrevel (1532-1802); - Hospitalwaldungen (1698-1788); - Instruktionen und Bestallungen für Forstdiener (1631-1803); - Klafter- und Kohlholzabgabe (1621-1802); - Kohlplattenherrichtung (1733-1802); - Laubrechen (1620-1795); - Pottaschenbrennen (1726-1785); - Reskripte und Verordnungen in Forst- und Jagdsachen (auch württembergische, 1651-1805); - Sägeblöcke (1786-1789); - Steinbrechen, Lehmgraben (1737-1802); - Wacholderbeeren (1760-1781); - Weidekonzessionen (1584-1797); - Waldkultur- und Beholzungspläne (1747-1802); - An- und Verkauf von Waldplätzen (18. Jahrhundert und o. D.); - Waldschluß (bei der Setz- und Brunstzeit, 1696-1769); - Waldstreu (18. Jahrhundert); - Waldwege (1791-1799 und o. D.); - Fliegender Wurm (1736-1793); - Zugemächtholz (o. D.); - Holzregister (1735-1789).
2. Jagdakten: Beschreibung der Jagdgrenzen und -distrikte (1477-1748); - Fischotter (1696-1776); - Freipirsch (1475-1825); - Gnadenjagen (1761 und o. D.); - Hirschsulzen (1756-1799); - Jagdabteilung zwischen der Propstei und dem Kapitel(1719-1788); - Jagddifferenzen mit Limpurg, Adelmannsfelden und Rechberg (1544-1778); - Jagdfrondienste (o. D.); - Jagdgelder (1778-1800); - Jagdhunde (1626-1794); - Jägerordnungen (1588-1623); - Reskripte und Verordnungen in Jagd- und Forstsachen (1698-1793); - Vogelherde, Schnepfenstöße (1506-1788); - Wildern, Jagdverbote (1604-1796); - Wildschaden und Ersatzleistungen (1640-1799); - limpurgischer Wildstand und Wildschäden (1720-1799).
2 Urkunden, 663 Büschel (10,3 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ