Wacker, Franz Sales
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 507 Nr. 206-215
7 KLs 66/35
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 507 Sondergericht Mannheim
Sondergericht Mannheim >> Ermittlungs- und Verfahrensakten Wa-We
1935-1962
Vergehen nach § 4 der Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat vom 28.02.1933
Urteil: 1 Jahr 8 Monate Gefängnis
Enthält: Ermittlungsakten gegen
1. Hermann Dieterle, Gießer, geboren am 15.03.1899 in Kaltbrunn, wohnhaft in Hornberg, wegen Verbrechens nach § 83 Reichsstrafgesetzbuch
Delikt: Vorbereitung zum Hochverrat
Tatort: Hornberg
Die Generalstaatsanwaltschaft hat von der Weiterverfolgung des Ermittlungsverfahrens abgesehen
2. Gustav Fimpel, Zimmermann, geboren am 26.06.1895 in Gutach, wohnhaft in Hornberg, wegen Verbrechens nach § 83 Reichsstrafgesetzbuch
Delikt: Vorbereitung zum Hochverrat
Tatort: Hornberg
Die Generalstaatsanwaltschaft hat von der Weiterverfolgung des Ermittlungsverfahrens abgesehen
3. Konrad Wagner, Reisender, geboren am 13.08.1900 in Hachborn, wohnhaft in Hornberg, wegen Verbrechens nach § 83 Reichsstrafgesetzbuch
Delikt: Vorbereitung zum Hochverrat
Tatort: Hornberg
Verfahren mangels ausreichender Verdachtsgründe eingestellt
Darin: Flugblatt "Schluß mit dem Terror", Freiburg 1935;
Flugblatt "An alle Arbeiter und Werktätigen von Mittel- und Oberbaden", Freiburg, ohne Datum
Urteil: 1 Jahr 8 Monate Gefängnis
Enthält: Ermittlungsakten gegen
1. Hermann Dieterle, Gießer, geboren am 15.03.1899 in Kaltbrunn, wohnhaft in Hornberg, wegen Verbrechens nach § 83 Reichsstrafgesetzbuch
Delikt: Vorbereitung zum Hochverrat
Tatort: Hornberg
Die Generalstaatsanwaltschaft hat von der Weiterverfolgung des Ermittlungsverfahrens abgesehen
2. Gustav Fimpel, Zimmermann, geboren am 26.06.1895 in Gutach, wohnhaft in Hornberg, wegen Verbrechens nach § 83 Reichsstrafgesetzbuch
Delikt: Vorbereitung zum Hochverrat
Tatort: Hornberg
Die Generalstaatsanwaltschaft hat von der Weiterverfolgung des Ermittlungsverfahrens abgesehen
3. Konrad Wagner, Reisender, geboren am 13.08.1900 in Hachborn, wohnhaft in Hornberg, wegen Verbrechens nach § 83 Reichsstrafgesetzbuch
Delikt: Vorbereitung zum Hochverrat
Tatort: Hornberg
Verfahren mangels ausreichender Verdachtsgründe eingestellt
Darin: Flugblatt "Schluß mit dem Terror", Freiburg 1935;
Flugblatt "An alle Arbeiter und Werktätigen von Mittel- und Oberbaden", Freiburg, ohne Datum
Staatsanwaltschaft Mannheim; Vorprovenienzen: Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe, Staatsanwaltschaft beim Sondergericht Mannheim, Sondergericht Mannheim
5 cm
Strafprozessakten
Gegenstand: Verbreitung kommunistischer Druckschriften, Wiederaufbauversuch der KPD
Tatort: Hornberg
Beruf: Schmied
Geburtsort: Weier
Geburtsdatum: 30.01.1903
Tatort: Hornberg
Beruf: Schmied
Geburtsort: Weier
Geburtsdatum: 30.01.1903
Hauptakten, Handakten, Gnadenakten, Beilageheft, Lichtbildmappe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:07 MESZ