Philipp von Helmstatt versichert nach den Bestimmungen der Eheabrede mit Margarethe, Tochter Wilhelms von Neipperg ("Nypperg"), Obervogt im Zabergau, die 3000 fl Aussteuer, Widerlage, Morgengabe und Besess auf folgende Art: 2000 fl mit einer Verschreibung an das Bistum Speyer vom 28. Oktober 1502, 700 fl mit den gen. Einkünften aus den beiden sog. Nonnenhöfen zu Berwangen, die z.Zt. von Wendel Hoffman und Hans Schumacher besessen werden, und 300 fl mit einer Verschreibung an das Fürstentum Württemberg vom 29. Juni 1465. Die Speyerer Verschreibung ist kreditfähig in Wimpfen hinterlegt. Siegler: Aussteller, Wiprecht von Helmstatt und Bechtold von Flersheim, Amtmann zu Kaiserslautern
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Philipp von Helmstatt versichert nach den Bestimmungen der Eheabrede mit Margarethe, Tochter Wilhelms von Neipperg ("Nypperg"), Obervogt im Zabergau, die 3000 fl Aussteuer, Widerlage, Morgengabe und Besess auf folgende Art: 2000 fl mit einer Verschreibung an das Bistum Speyer vom 28. Oktober 1502, 700 fl mit den gen. Einkünften aus den beiden sog. Nonnenhöfen zu Berwangen, die z.Zt. von Wendel Hoffman und Hans Schumacher besessen werden, und 300 fl mit einer Verschreibung an das Fürstentum Württemberg vom 29. Juni 1465. Die Speyerer Verschreibung ist kreditfähig in Wimpfen hinterlegt. Siegler: Aussteller, Wiprecht von Helmstatt und Bechtold von Flersheim, Amtmann zu Kaiserslautern
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 11
1/5/24/r
Lit. E Nr. 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1510-1519
1515 (1515 Juni 18 - Mo n Vitus)
Urkunden
Ausf. Perg., 3 S. (1. und 3. anh. fragm., 2. abg.) - Rv.
Flersheim, von; Bechtold, Amtmann zu Kaiserslautern
Helmstatt, von; Philipp
Helmstatt, von; Wiprecht/Weiprecht
Hoffmann; Wendel, zu Berwangen
Neipperg, von; Margarete
Neipperg, von; Wilhelm, Obervogt im Zabergau
Schuhmacher/Schumacher/Schumecher; Hans, zu Berwangen
Speyer, Hochstift
Bad Wimpfen HN
Berwangen, Kirchardt HN
Kaiserslautern KL
Nonnenhöfe, FN Berwangen
Zabergäu
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:02 MESZ
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