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Herting von Sulza und seine Ehefrau Katharina bekunden, dass sie
Johann [von Merlau], Abt von Fulda, ihr Lehnsgut in Motzlar (Muczeler),
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1391-1400
1400 Mai 15
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini millesimo quadringentesimo Sabbato post Dominicam Iubilate
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Herting von Sulza und seine Ehefrau Katharina bekunden, dass sie Johann [von Merlau], Abt von Fulda, ihr Lehnsgut in Motzlar (Muczeler), das unter der Burg Rockenstuhl liegt und derzeit von Johann Munzel (Hans Munczel) bewirtschaftet wird, mit allem Zubehör für zwölf Gulden auf Wiederkauf verkauft haben. Von dem Gut sind jährlich an Michaelis [September 29] ein Viertel Weizen, ein Achtel Hafer, ein Pfund Heller fuldischer Währung, ein Viertel (firdeling) Mohn (mahen), zwei Sommerhühner, ein Fastnachtshuhn und ein Pfund Heller zu geben; zusätzlich ist an Walpurgis [Mai 1], an den vier Freitagen im August (yn der erne) und an Weihnachten ein Festbrot (schonebrod) zu reichen. Es besteht ein unbefristetes Wiederkaufsrecht für die von Sulza. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Herting von Sulza
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.