Goettsche, Hans-Peter [Meisterschüler bei Gustav Seitz: 1.10.1951 - 31.8.1954]
Vollständigen Titel anzeigen
AdK-O MS 032
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 10. Personalabteilung (Kaderabteilung) >> 10.3. Mitglieder, Meisterschüler, Personal >> 10.3.2. Meisterschüler
1951 - 1954, 1970, 1991
Enthält: - Vorgang um die Inhaftierung von Hans-Peter Goettsche in Lübeck nach seiner Teilnahme an der Besetzung der Insel Helgoland, Einladung der Akademie zur Teilnahme an den III. Welfestspielen und Angebot, als Meisterschüler seine künstlerische Ausbildung in der Akademie fortzusetzten, Bewerbung für das Studium, Personalbogen, Lebenslauf, Aufnahme als Schüler von Gustav Seitz, 1951 - Beteiligung an der Inszenierung des Stückes "Kampf um Helgoland" von Peter Marin Lampel am "Theater der Freundschaft", 1951/52 - Schreiben (gemeinsam mit Robert Riehl) an den Akademiedirektor mit Kritik an den bürokratischen Ausbildungsmethoden der Meisterschüler, Vorgänge um die Fertigstellung einer Plastik für die Hamburger Kunsthalle, um einen Antrag auf Wohnraumzuweisung und die Schaffung eines Scharnhorst-Ordens, 1952 - Vorgänge um die Schaffung zweier Sportplastiken durch Hans-Peter Goettsche, 1953/54 - Mitteilung an Hans-Peter Goettsche über die Beendigung seiner Meisterschüler-Ausbildung, 1954 - Schreiben von Hans-Peter Goettsche mit Bitte um Unterstützung für den Wiedererhalt seiner Unterlagen über die Besetzung der Insel Helgoland, die etwa 1952 dem Zentralkomitee der SED zur Einsicht überlassen worden waren, 1970 - Schreiben an die Akademie mit Bitte über den Nachweis seiner Meisterschüler-Zeit für seinen Renten-Antrag, 1991
Personalabteilung [Kaderabteilung]
1 Mappe, 64 Bl.;
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:07 MEZ
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