Mainz, 1625.10.16. (Richter Heß). Dorothea, Ww. des B. und Rheinmüllers Jakob Bart, und ihr Sohn Konrad Zahn verkaufen wegen des hohen Alters der Ww. und ihres Unvermögens sich zu verhalten dem Rentendiener Hieronymus Schaubach ein zinsfreies Haus in der Kämmergasse, zwischen Hans Trautman, Kaufhausknecht, und Herrn Johann Pistor, hinten am Lörcher Hof und einem gemeinen Reul, wie es der Verstorbene erkauft hatte. Kaufpreis: 1700 fl. B., davon der Präsenz von St. Christoph 270 fl., Franz Semblen 50 fl. (und 7 1/2 fl. rückständigen Zins) abzulegen oder zu verzinsen, 100 fl. der Ww.; für den Rest (800 fl.) hat der Käufer die Ww. zeitlebens zu verhalten. Z.: Philipp Gerlach, Johann Zeitregen, Eisenkrämer, sodann Wolf Dietrich Engelhart.
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Mainz, 1625.10.16. (Richter Heß). Dorothea, Ww. des B. und Rheinmüllers Jakob Bart, und ihr Sohn Konrad Zahn verkaufen wegen des hohen Alters der Ww. und ihres Unvermögens sich zu verhalten dem Rentendiener Hieronymus Schaubach ein zinsfreies Haus in der Kämmergasse, zwischen Hans Trautman, Kaufhausknecht, und Herrn Johann Pistor, hinten am Lörcher Hof und einem gemeinen Reul, wie es der Verstorbene erkauft hatte. Kaufpreis: 1700 fl. B., davon der Präsenz von St. Christoph 270 fl., Franz Semblen 50 fl. (und 7 1/2 fl. rückständigen Zins) abzulegen oder zu verzinsen, 100 fl. der Ww.; für den Rest (800 fl.) hat der Käufer die Ww. zeitlebens zu verhalten. Z.: Philipp Gerlach, Johann Zeitregen, Eisenkrämer, sodann Wolf Dietrich Engelhart.
U / 1625 Oktober 16 (in 5 / 29)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
16.10.1625
Stadtgericht Mainz
In 5 / 29, fol. 80 r.
Urkunden
Banngewinnung 1626.02.19, Nr. 1.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ