Parlamentarischer Rat (Band 1: Generalia)
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Nachlass Schwend, Karl 1
Nachlass Schwend, Karl
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1948 Juni-Dezember
Enthält u.a.: Denkschrift (Schwends ?) über die 5 Hauptprobleme einer Bundesverfassung (24.6.); Dokument I über die Konstituierung einer Verfassunggebenden Versammlung; Besprechung der Militärgouverneure mit den Ministerpräsidenten in Frankfurt; Koblenzer Konferenz der Ministerpräsidenten (Juli); Stellungnahmen der Ministerpräsidenten zu den Dokumenten I - III; Verfassungskonvent in Herrenchiemsee; Kundgebung der Ministerpräsidenten bei Eröffnung des Parlamentarischen Rats am 1.9.; Korrespondenzen von Ehard, Pfeiffer, Seebohm, Adenauer über Föderalismus und Stellung des Bundesrats; Frage der Länderkammer und des Senatsprinzips; Stellungnahme der Militärgouverneure vom 14.10.; Richtlinien des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen betr. das Finanzwesen in der Bundesverfassung; Mitwirkung des Bundesrats bei der Gesetzgebung; Mindestrechte der Kirchen in der Bundesverfassung; Denkschrift der Alliierten zum vorläufigen Grundgesetz; Interview Ehards zum Stand der parlamentarischen Arbeit in Bonn vom 23.11.; Besprechung der Delegation des Parlamentarischen Rats mit den Militärgouverneuren am 16.12. in Frankfurt
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:30 MESZ
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