1513 Okt. 17 (Mo nach St. Gallentag) Hans Bener, Bürger und des Rats zu [Schwäb.] Gmünd, Hans Lenngenfelder, Forstmeister zu Heidenheim, Ulrich Braun von Heubach und Simon Vogelhunnd von Beuren in den Bergen schlichten als erbetene Tädingsleute die wegen Trieb und Weidgang entstandenen Streitigkeiten zwischen der Gemeinde (gemayn Gebaursamin) zu Beuren in den Bergen und der Gemeinde des Markts Heubach in folgenden Punkten: 1) Versteinung des Triebs zwischen Georg Biechels (dess Biechell Jorgen) Acker und dem anstoßenden Wiesenfleck, Triebwege der von Heubach von diesem Wiesenfleck über die Wanne und im Trögteich (Tych) bis auf die Ebene, der von Beuren vom Nägelberg (Egelberg) bis an die Wanne oder zum Trögteich, 3) gemeinsamer Trieb über die Weide linkerhand auf der Ebene und Sicherung des Triebs für die Heubacher, falls die von Beuren ihre Äcker auf dieser Weide wieder bestellen, 4) Triebweg der von Heubach den Berg hinauf und Verbot, über die [Eich-]Halde der von Beuren am Griesbrunnen zu treiben, 5) Beendigung der bisherigen Streitigkeiten. Beide Parteien verpflichten sich, diesen Vertrag zu halten. - Jede Partei erhält eine Ausf. des Schiedsvertrags. Sr.: 1) Sixt vom Thal gen. Steinhawser, 2) Hans Lenngenfelder, Forstmeister zu Heidenheim Ausf. Perg., besch. - 2 Sg. abg. - Rv. - Insert in Reg. 348

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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