Spende zur Restaurierung der St. Sebalduskirche in Nürnberg
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E 49/II Nr. 3730
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1888
Enthält:
1888: Spendenaufruf "Verein für Restauration der St. Sebalduskirche in Nürnberg". Gedruckt bei A.E. Sebald, Nbg., als Frontispiz der Blick von Nordosten auf die Sebalduskirche (16,2 x 12,2 cm), Reproduktion (Autotypie?) von (Georg) "Meisenbach" nach Original von "L.R." (= Lorenz Ritter??).
Darauf handschriftlich die Notiz: je 150 M auf 5 Jahre (,) 5. III. 88. Ich extra 350 M - (s.u.).
Anschreiben des Pfarrers (Friedrich) Michahelles, 1. Pfarrer an St. Sebald und Vorsitzender des Vereins
Dabei:
Gedruckte Liste mit den bisher geleisteten Beiträgen. Die größten Spender waren bislang: Lothar Freiherr v. Faber, Fabrikbesitzer in Stein, mit 12.000 Mark, die v. Tucher'sche Gesamtfamilie mit 7.000 Mark. Am Häufigsten werden pro Person 100 Mark gespendet.
Quittung von Michahelles über 350 Mark von Herrn Oberregierungsrat a.D. August v. H. (= Christoph Gottlieb Veit August) in Augsburg.
1888: Spendenaufruf "Verein für Restauration der St. Sebalduskirche in Nürnberg". Gedruckt bei A.E. Sebald, Nbg., als Frontispiz der Blick von Nordosten auf die Sebalduskirche (16,2 x 12,2 cm), Reproduktion (Autotypie?) von (Georg) "Meisenbach" nach Original von "L.R." (= Lorenz Ritter??).
Darauf handschriftlich die Notiz: je 150 M auf 5 Jahre (,) 5. III. 88. Ich extra 350 M - (s.u.).
Anschreiben des Pfarrers (Friedrich) Michahelles, 1. Pfarrer an St. Sebald und Vorsitzender des Vereins
Dabei:
Gedruckte Liste mit den bisher geleisteten Beiträgen. Die größten Spender waren bislang: Lothar Freiherr v. Faber, Fabrikbesitzer in Stein, mit 12.000 Mark, die v. Tucher'sche Gesamtfamilie mit 7.000 Mark. Am Häufigsten werden pro Person 100 Mark gespendet.
Quittung von Michahelles über 350 Mark von Herrn Oberregierungsrat a.D. August v. H. (= Christoph Gottlieb Veit August) in Augsburg.
Archivale
Indexbegriff Person: Faber, Lothar Freiherr von
Indexbegriff Person: Holzschuher, August = Christoph Gottlieb Veit August
Indexbegriff Person: Holzschuher, Christof Gottlieb Veit August
Indexbegriff Person: L.R. = Lorenz Ritter?
Indexbegriff Person: Meisenbach, Georg
Indexbegriff Person: Michahelles, Friedrich
Indexbegriff Person: Ritter, Lorenz
Indexbegriff Person: Tucher, Familie
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Holzschuher, Wilhelm Viktor Emanuel Sigmund (+1965)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Familie allgemein
Indexbegriff Person: Holzschuher, August = Christoph Gottlieb Veit August
Indexbegriff Person: Holzschuher, Christof Gottlieb Veit August
Indexbegriff Person: L.R. = Lorenz Ritter?
Indexbegriff Person: Meisenbach, Georg
Indexbegriff Person: Michahelles, Friedrich
Indexbegriff Person: Ritter, Lorenz
Indexbegriff Person: Tucher, Familie
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Holzschuher, Wilhelm Viktor Emanuel Sigmund (+1965)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Familie allgemein
Augsburg
St. Sebald
Stein
Sebald, A. E.
Druckerei
Verein für Restauration der St. Sebalduskirche in Nürnberg
Spendenaufruf
Restaurierung St. Sebald
Kirche
Frontispiz
Autotypie
Notiz
Spende
Pfarrer, St. Sebald
Vereinsvorsitzender
Beitragsliste
Fabrikbesitzer
Gesamtfamilie
Quittung
Oberregierungsrat a D
Spendenquittung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ