Der Ulmer Bürger Dr. iur. Wolfgang Stammler verkauft den Ratsherren Leo Krafft, Johann Baldinger und Andreas ("Endriß") Scheler ("Schäler"), derzeit Pfarrkirchenbaupfleger in Ulm, einen jährlichen Zins von 3 rheinischen Gulden. Diesen Zins entrichtet Magdalena Haid geborene Ungelter von Haus und Hofstatt in Ulm beim Peterskasten [abgegangener Brunnen, Bereich westlich vor Frauenstraße 2] zwischen den Häusern des Schuhmachers Johann Binder und des Kornschreibers Jakob Lill, das derzeit von dem Seiler Michael Schrem bewohnt wird. Für den Zins haben ihm die Baupfleger 60 Gulden bezahlt.
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Der Ulmer Bürger Dr. iur. Wolfgang Stammler verkauft den Ratsherren Leo Krafft, Johann Baldinger und Andreas ("Endriß") Scheler ("Schäler"), derzeit Pfarrkirchenbaupfleger in Ulm, einen jährlichen Zins von 3 rheinischen Gulden. Diesen Zins entrichtet Magdalena Haid geborene Ungelter von Haus und Hofstatt in Ulm beim Peterskasten [abgegangener Brunnen, Bereich westlich vor Frauenstraße 2] zwischen den Häusern des Schuhmachers Johann Binder und des Kornschreibers Jakob Lill, das derzeit von dem Seiler Michael Schrem bewohnt wird. Für den Zins haben ihm die Baupfleger 60 Gulden bezahlt.
A Urk., 3947
2188
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1572 Juli 1.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Dr. iur. Wolfgang Stammler, Bürger zu Ulm
Siegler: Die Ulmer Richter und Bürger Eustachius Günzburger und Anton Schleicher auf Bitte des Verkäufers
Kanzleivermerke: Moßmer altar lit. L (17. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; beide verloren
Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. und 17. Jh.)
Datum: Der geben ist vff zinßtag, den ersten julii, 1572.
Aussteller: Dr. iur. Wolfgang Stammler, Bürger zu Ulm
Siegler: Die Ulmer Richter und Bürger Eustachius Günzburger und Anton Schleicher auf Bitte des Verkäufers
Kanzleivermerke: Moßmer altar lit. L (17. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; beide verloren
Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. und 17. Jh.)
Datum: Der geben ist vff zinßtag, den ersten julii, 1572.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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