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Revers Heinrichs von Hundelshausen bezüglich seiner Verpflichtung als Burgmann auf der Burg Wildeck durch Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda
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Urk. 76, R I b Fulda (Lehenauftragsbriefe von Hundelshausen)
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 8 Familien H >> 8.47 von Hundelshausen
1362 Dezember 14
Ausfertigung, Pergament, anhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Nach Cristi gebuert dryczenhundert iar in dem czwey und sechczigistin iare an mittewochen nach sent Lucien tage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Hundelshausen (Huenoldishusen) bestätigt seine Verpflichtung als Burgmann auf der Burg Wildeck (Wyeldecke) [Gem. Wildeck, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und die Ausstattung mit 80 Pfund Hellern durch Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, für die er dem Abt seine Hube vor Allendorf (Aldendorff) [Ortsteil der Gem. Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Krs.] zu Lehen aufträgt [Lehenauftrag]. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vgl. auch Schannat, Client. Fuld. Nr. 343.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.