Karl, Herzog zu Br. u. L., belehnt nach Ableben Jakob Heinrich Täger’s, Müller auf der Schomburgschen Mühle am Grafhorster Felde, dessen Sohn Johann Christoph Friedrich Täger zu Mitbehuf seiner Brüder Joh. Conrad, Joh. Georg, Jakob Heinrich, Joh. Andreas, u. Joh. Christof Ludolf, sowie ihrer allerseits männlichen Leibes-Lehns-Erben mit der gen. Schomburgschen Mühle. Der p. Täger u. dessen Mitbelehnte verpflichten sich, Allem was in dem zwischen dem v. Bartensleben als früheren Lehnsherrn der Täger u. dem Meister Joachim Täger unterm 23. Dec. 1672 errichteten Kauf-Recesse enthalten, nachzukommen u. den alljährlich auf Michaelis fälligen Erbenzins von 12 Mgulden u. 5 Mgr. an das Fürstl. Amt Neuhaus zu entrichten. Gegeben - Wolfenbüttel nach Christi-Gebuhrt 1758 am 5. Monats-Tag May. Pergamenturkunde mit des Herzogs Unterschrift u. Siegel in Holzkapsel am Pergamentstreifen. Das Siegel ist beschädigt. Aus dem Nachlasse des Kantors Brackebusch in Gandersheim 1890.
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Karl, Herzog zu Br. u. L., belehnt nach Ableben Jakob Heinrich Täger’s, Müller auf der Schomburgschen Mühle am Grafhorster Felde, dessen Sohn Johann Christoph Friedrich Täger zu Mitbehuf seiner Brüder Joh. Conrad, Joh. Georg, Jakob Heinrich, Joh. Andreas, u. Joh. Christof Ludolf, sowie ihrer allerseits männlichen Leibes-Lehns-Erben mit der gen. Schomburgschen Mühle. Der p. Täger u. dessen Mitbelehnte verpflichten sich, Allem was in dem zwischen dem v. Bartensleben als früheren Lehnsherrn der Täger u. dem Meister Joachim Täger unterm 23. Dec. 1672 errichteten Kauf-Recesse enthalten, nachzukommen u. den alljährlich auf Michaelis fälligen Erbenzins von 12 Mgulden u. 5 Mgr. an das Fürstl. Amt Neuhaus zu entrichten. Gegeben - Wolfenbüttel nach Christi-Gebuhrt 1758 am 5. Monats-Tag May. Pergamenturkunde mit des Herzogs Unterschrift u. Siegel in Holzkapsel am Pergamentstreifen. Das Siegel ist beschädigt. Aus dem Nachlasse des Kantors Brackebusch in Gandersheim 1890.
NLA WO, 130 Urk, Nr. 179
NLA WO, 130 Urk Herzogliche Lehnsbriefe
Herzogliche Lehnsbriefe >> 1 Gliederungstitelebene 1
05.05.1758
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ