0-1-14-1068 - 1104 Urkunden der Stadt Gerresheim: Karl Schmidt verkauft als Kirchenmeister der evangelischen Gemeinde Grundstücke an die Stadt Gerresheim und den Fabrikanten Hermann Heye
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0-1-14 Bürgermeistereien Gerresheim und Ludenberg (alt: Bestand XIV), 0-1-14-1090.0000
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07.04.1900
Enthält: Kaufmann Karl Schmidt zu Gerresheim als Kirchenmeister der Evangelischen Gemeinde daselbst, Bürgermeister Otto Bender für die Stadtgemeinde Gerresheim und Fabrikant Hermann Heye zu Gerresheim, handelnd für die Gerresheimer Glashütte, schließen folgenden Kaufvertrag. Die Evangelische Kirchengemeinde verkauft a) an die Stadt Gerresheim von den im Grundbuch von Gerresheim Blatt 63 eingetragenen Grundstücken Flur 14 Parzellennummer 277/92, 276/92, 533/94 und 534/94 die wie folgt fortzuschreibenden Trennstücke: Flur 14 Nr. 870/94, An der Dreifaltigkeit, Acker 31 ar 57 qm, desgl. 871/94, 2 ar 11 qm, 872/94, 18 ar 65 qm, 873/94, 33ar 75 qm, 876/94, 1ar 30 qm, 877/94, 3ar 29 qm, 878/94 pp., 13 ar 30 qm, 879/92 pp. Bahnstraße, Hofraum, 1 ar 3 qm, 874/94 An der Dreifaltigkeit, Acker, 3 ar 87 qm und 875/94, desgl., 4 ar 72 qm; b) an die Gerresheimer Glashütte das Trennstück 882/94, An der Dreifaltigkeit, Acker, 22 ar 42 qm. Der Kaufpreis beträgt für die an die Stadt verkauften Stücke 8775 Mark 60 Pfennig, für das an die Glashütte verkaufte 5654 Mark 48 Pfennig. Die Stadt Gerresheim ist verpflichtet, die an den Kaufobjekten vorbeiführenden Wege, insbesondere die Parzelle 877/94 beständig als Wege liegen zu lassen und zu bebauen. - Mit Abschriften der Beschlußprotokolle des Presbyteriums, Genehmigungen der Staatsaufsicht, Auszügen aus dem Protokollbuch der Stadtverordnetenversammlung und Beilagen. - Notariell. Notar Peusquens Nr. 82.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:37 MEZ