Akademie der Künste, 1972 bis 1977
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Pfau-Bernhard 927
Pfau-Bernhard Bernhard-Pfau-Archiv
Bernhard-Pfau-Archiv >> 02. Sachakten >> 02.02 Nicht projektbezogene Sachakten
1972 - 1978
Enthält: Mitteilungen, Protokolle, Arbeitsberichte der Abteilung Baukunst für die Mitglieder derselben; dabei: Korrespondenz der Akademie mit Bernhard Pfau, Satzung und Satzungsänderungsvorschläge der Akademie; unter anderem: 1. Friedrich Dürrenmatt: Ich stelle mich hinter Israel. Aus: Neue Zürcher Zeitung, 22.10.73; Kopie; 1 Blatt; 2. Günter Grass: Die Meinungsfreiheit des Künstlers in unserer Gesellschaft. Eine Rede während des Europarats-Symposiums in Florenz: Aus unbekannter Zeitung; o. D.; Kopie; 2 Blatt; 3. Julius Posener: Schriftenreihe zur Geschichte der neuen Architektur, dargestellt am Beispiel Berlins. Bericht vom 30.9.73; Typoskript (Kopie); 16 Blatt; 4. Max Guther, Heinrich Moldenschardt, Julius Posener: An die Fraktionen des Bundestages und der Mitglieder des Bundesrates. Zur Frage der Beschränkungen politischer Freiheiten. Vorschlag für einen offenen Brief; mit Anschreiben; 3.11.75; Typoskript; 2 Blatt; 5. Akademie der Künste: Vorschlag für eine internationale Bauaustellung in Berlin 1981-1985; Berlin, den 28.1.1977, gez. Walter Rossow; Direktor der Abteilung Baukunst; Typoskript (Kopie); 9 Blatt; 6. Bodo Rasch, Frei Otto, Berthold Burkhardt: Schreiben vom 21.12.77 mit Bitte um Unterschrift eines Aufrufes zur Wiederherstellung der "Weissenhofsiedlung 1927"; Typoskript (Kopie) mit hs. Anmerkung von Frei Otto; 1 Blatt; 7. Antwortschreiben Pfaus vom 5.1.78 auf o. g. Schreiben mit gesondereten Text "kleine gesonderte Meinung"; Typoskript (Durchschläge), 2 Blatt; 8. Adresse von Herbert Seggelke; gedruckter Aufkleber mit hs. Anmerkungen; 1 Blatt; 9. J. B. Bakema: Der Standpunkt genannt Idee; Essay über die "Grundfrage ..., wie wirkt die Funktion der architektonischen urbanen Form im menschlichen Bewußtseinsprozess?"; mit Anschreiben an die "Geehrten Kollegen" der AdK, Abt. Baukunst, 28.11.77; Typoskript (Kopie), 12 Blatt; 10. Otto Block: Nicht im Sinne Bruno Tauts; Leserbrief in FAZ vom 31.5.77; 1 Blatt; 11. Tendenzen der Zwanziger Jahre, 15. Europäische Kunstausstellung Berlin 1977; Prospekt der Ausstellung; 12. Eva Börsch-Supan: St. Matthäus-Kirche Berlin; Große Baudenkmäler, Heft 234; Berlin 1975; 13. Gemeindebrief der St. Matthäus-Kirche; Berlin, Ostern-Pfingsten 1972/2. [Anm.: nach Daten und Vorgängen geordnet].
276 Blatt
Archivale
Provenienz: BAU 1989
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:03 MEZ