Johannes Michael, Kanzlist und Gebrechenschreiber des Bischofs von Würzburg, beurkundet: Der Würzburger Bürger Valentin Gering hatte von Abt Kilian [Lantz], Prior Johannes [Thomas] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen Weinberg in der Gemarkung Würzburg zu Zinslehen. Aufgrund der hohen Abgabenbelastung konnte er aber den Weinberg nicht mehr in gutem Kulturzustand halten. Da er nicht mehr in der Lage war, ihn ordentlich zu bewirtschaften, hat er den Weinberg nun an ihn verkauft. Auf seine Bitte hin haben sich Abt, Prior und Konvent des Klosters St. Stephan laut ihrer im Wortlaut inserierten Urkunde vom selben Tag mit ihm über die von dem Weinberg an das Kloster zu entrichtenden Abgaben geeinigt. Der Weinberg bleibt für die kommenden acht Jahre zinsfrei. Danach sind von ihm statt der bisherigen 1,5 Eimer nur noch 1 Achtel Wein an das Kloster zu entrichten. Dafür trägt Johannes Michael einige freieigene Weinberge dem Kloster zu Zinslehen auf. So geben vnd gescheen vff sanct Michaels des heiligen ertzengels tag 1582. Aussteller: Johannes Michael. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Johannes Michael, Kanzlist und Gebrechenschreiber des Bischofs von Würzburg, beurkundet: Der Würzburger Bürger Valentin Gering hatte von Abt Kilian [Lantz], Prior Johannes [Thomas] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen Weinberg in der Gemarkung Würzburg zu Zinslehen. Aufgrund der hohen Abgabenbelastung konnte er aber den Weinberg nicht mehr in gutem Kulturzustand halten. Da er nicht mehr in der Lage war, ihn ordentlich zu bewirtschaften, hat er den Weinberg nun an ihn verkauft. Auf seine Bitte hin haben sich Abt, Prior und Konvent des Klosters St. Stephan laut ihrer im Wortlaut inserierten Urkunde vom selben Tag mit ihm über die von dem Weinberg an das Kloster zu entrichtenden Abgaben geeinigt. Der Weinberg bleibt für die kommenden acht Jahre zinsfrei. Danach sind von ihm statt der bisherigen 1,5 Eimer nur noch 1 Achtel Wein an das Kloster zu entrichten. Dafür trägt Johannes Michael einige freieigene Weinberge dem Kloster zu Zinslehen auf. So geben vnd gescheen vff sanct Michaels des heiligen ertzengels tag 1582. Aussteller: Johannes Michael. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 851
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 76 / 91
Registratursignatur/AZ: 188 (18. Jh.); 3 (18. Jh.); Kl x 9 (18. Jh.); L 3 D 3 N 10 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1582 September 29
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Johannes Michael; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 495
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 495
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Michael, Johannes, Würzburg, Kanzlist und Gebrechenschreiber
Lantz, Kilian, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Thomas, Johannes, Würzburg, Kloster St. Stephan, Prior
Gering, Valentin, Würzburg, Bürger
Echter von Mespelbrunn, Julius, Würzburg, Bischof
Würzburg, Bischof, Kanzlei, Schreiber
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Weinberg
Würzburg, Flurnamen
Würzburg, Bürger
Würzburg, Bischof
Würzburg, Maß
Würzburg, Währung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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