Der erwählte Abt des Klosters St. Stephan in Würzburg Heinrich beurkundet: Der Ritter Markward Herbst (Auctumnus) hat vom Kloster St. Stephan eine Hofstatt in [der Würzburger Vorstadt] Sand verliehen erhalten. Davon soll er dem Kloster jedes Jahr 0,5 Fuder Wein und 1 Pfund Wachs als Oblei liefern. Er hat nun mit seiner Ehefrau auf alle seine Rechte an dieser Hofstatt verzichtet und gebeten, diese dem Herold Rufus zu Erbrecht gegen Entrichtung der erwähnten Oblei an das Kloster sowie eines jährlichen Zinses von 11 Unzen an Markward Herbst zu verleihen. Der Abt kommt dieser Bitte nach und überlässt dem Herold Rufus die Hofstatt zu den erwähnten Bedingungen. Zeugen: Der Sohn der Mergard Rüdiger, Helewig und sein Bruder Rüdiger. Aussteller: Abt des Klosters St. Stephan. Empfänger: Herold Rufus