Benachrichtigung der Angehörigen von Häftlingen die im Arbeitserziehungslager verstorben sind, Rd Erl. des Reichsführers-SS und Ch. der Pol. im Reichsministerium des Innern vom 22.06.1943 - 5 II C 3 Nr. 5013/42-273.
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0.4, 075/1288a
former reference number: Allgemeines 9
former reference number: 9, Folio 80
former reference number: Aktenzeichen des Absenders: Nr. 32
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> chronologisches Verzeichnis >> 1943
03.07.1943
1.) Deutsche Häftlinge Erl. vom 21.05.1942 S IV C 2 Allg. Nr. 40454 Benachrichtigung durch einweisende Staatspolizeileitst. die durch Leiter des Arbeitserziehungslagers verständigt ist. Freigabe der Leiche. Bestattungskosten tragen Angehörige oder öffendl. Fürsorge Rd Erl. vom 04.08.1942 Befehlsbi. S. 239.
2.) Juden und Polen die im Reichsgebiet (ausschließlich Ostgebiete) wohnen ist vom Ableben und erfolgter Bestattung unter Verwendung des abgeänderten Muster b. des Erl. vom 21.05.1942 dem Angehörigen Mitteilung zu machen. Keine Freigabe der Leiche.
2.) Juden und Polen die im Reichsgebiet (ausschließlich Ostgebiete) wohnen ist vom Ableben und erfolgter Bestattung unter Verwendung des abgeänderten Muster b. des Erl. vom 21.05.1942 dem Angehörigen Mitteilung zu machen. Keine Freigabe der Leiche.
Chef der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes, Ausschrift aus dem Befehlsblatt des Chefs der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ