Staatliche Büchereistelle Arnsberg (Bestand)
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K 106
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 3. Behörden und Einrichtungen des Staates und der Selbstverwaltung nach 1816 >> 3.1. Innere Verwaltung (K) >> 3.1.2. Bezirksregierungen >> 3.1.2.1. Regierung Arnsberg
1919-1987
Büchereiwesen in den einzelnen Kreisen; Landeszuschüsse der Staatlichen Büchereistelle Hagen; Materialsammlung zur Geschichte des Büchereiwesens.
Bestandsgeschichte: 1910 Gründung, 1911 erste Listen ”empfehlenswerter Bücher“, 1917 nach Bochum verlegt. 1945 Wiederbegründung, 1950 Umbenennung in Staatliche Büchereistelle, 1998 Eingliederung in die Bezirksregierung Arnsberg.
Form und Inhalt: Vorwort
Die staatlichen Bücherstellen in der Provinz Westfalen gehen zurück auf den Erlaß des Oberpräsidenten vom 31.3.1910, durch den Dr. Erich Schulz, Direktor der Dortmunder Wilhelm-Auguste-Viktoria-Bücherei zum Fachberater für Volksbibliotheken in der Provinz ernannt wurde. Seine Aufgabe war es, sowohl bei der Einrichtung und Organisation der Volksbibliotheken wie auch beratend in Einzelfällen mitzuwirken. Ferner sollten Konferenzen und Besprechungen mit Lehrern, Bibliotheksleitern usw. durchgeführt werden. Bereits 1911 erschienen die ersten Listen ”Empfehlenswerter Bücher“. 1917 wurde die Zentralberatungsstelle nach Bochum verlegt. 1922 erhielt Dr. Rudolf Angermann, Leiter der Stadtbücherei Hagen, die nebenamtliche Leitung der westfälischen Zentralberatungsstelle. Trotz großer Mühen gelingt es Dr. Angermann nicht, ein Netz von Büchereien über die Provinz zu errichten. Erst während des dritten Reiches gelingt eine verstärkter Ausbau des Bücherwesens. 1937 ergehen die Richtlinien für das Volksbücherwesen. 1942 wird in Bielefeld für den Regierungsbezirk Minden eine eigene Volksbüchereistelle gegründet. Bereits am 1.10.1945 nimmt die stattliche Volksbüchereistelle ihre Arbeit wieder auf, die die Schäden des Krieges und der Veräußerungen der Nachkriegszeit zu beheben versucht. Mit der Gründung des Landes Nordrhein Westfalen gründen die ehemaligen Volksbüchereistellen im Lande die Arbeitsgemeinschaft der Staatlichen Büchereistellen von NRW. 1950 werden die Volksbüchereistellen umbenannt in: Staatliche Büchereistellen. Münster erhält in diesem Jahr eine eigene Büchereistelle. 1971 wird die Zuständigkeit der Staatlichen Büchereistellen für das gesamte öffentliche Büchereiwesen durch neue Richtlinien erweitert. Als nach geordnete Behörden der Bezirksregierungen werden die Büchereistellen im Jahre 1998. Dezernate der Regierungen und verlieren damit ihre Selbständigkeit.
Münster, Oktober 2001
Bei der Bestellung in VERA ist der Bestand "Regierung Arnsberg, Kunst, Kultur und Wissenschaft" auszuwählen, unter "Bestellsignatur" ist einzutragen "Büchereistelle" und Signatur.
Bestandsgeschichte: 1910 Gründung, 1911 erste Listen ”empfehlenswerter Bücher“, 1917 nach Bochum verlegt. 1945 Wiederbegründung, 1950 Umbenennung in Staatliche Büchereistelle, 1998 Eingliederung in die Bezirksregierung Arnsberg.
Form und Inhalt: Vorwort
Die staatlichen Bücherstellen in der Provinz Westfalen gehen zurück auf den Erlaß des Oberpräsidenten vom 31.3.1910, durch den Dr. Erich Schulz, Direktor der Dortmunder Wilhelm-Auguste-Viktoria-Bücherei zum Fachberater für Volksbibliotheken in der Provinz ernannt wurde. Seine Aufgabe war es, sowohl bei der Einrichtung und Organisation der Volksbibliotheken wie auch beratend in Einzelfällen mitzuwirken. Ferner sollten Konferenzen und Besprechungen mit Lehrern, Bibliotheksleitern usw. durchgeführt werden. Bereits 1911 erschienen die ersten Listen ”Empfehlenswerter Bücher“. 1917 wurde die Zentralberatungsstelle nach Bochum verlegt. 1922 erhielt Dr. Rudolf Angermann, Leiter der Stadtbücherei Hagen, die nebenamtliche Leitung der westfälischen Zentralberatungsstelle. Trotz großer Mühen gelingt es Dr. Angermann nicht, ein Netz von Büchereien über die Provinz zu errichten. Erst während des dritten Reiches gelingt eine verstärkter Ausbau des Bücherwesens. 1937 ergehen die Richtlinien für das Volksbücherwesen. 1942 wird in Bielefeld für den Regierungsbezirk Minden eine eigene Volksbüchereistelle gegründet. Bereits am 1.10.1945 nimmt die stattliche Volksbüchereistelle ihre Arbeit wieder auf, die die Schäden des Krieges und der Veräußerungen der Nachkriegszeit zu beheben versucht. Mit der Gründung des Landes Nordrhein Westfalen gründen die ehemaligen Volksbüchereistellen im Lande die Arbeitsgemeinschaft der Staatlichen Büchereistellen von NRW. 1950 werden die Volksbüchereistellen umbenannt in: Staatliche Büchereistellen. Münster erhält in diesem Jahr eine eigene Büchereistelle. 1971 wird die Zuständigkeit der Staatlichen Büchereistellen für das gesamte öffentliche Büchereiwesen durch neue Richtlinien erweitert. Als nach geordnete Behörden der Bezirksregierungen werden die Büchereistellen im Jahre 1998. Dezernate der Regierungen und verlieren damit ihre Selbständigkeit.
Münster, Oktober 2001
Bei der Bestellung in VERA ist der Bestand "Regierung Arnsberg, Kunst, Kultur und Wissenschaft" auszuwählen, unter "Bestellsignatur" ist einzutragen "Büchereistelle" und Signatur.
62 Akten.
Bestand
German
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
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