Rechtsverfahren vor dem Patrimonialgericht in Steinort
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XX. HA, Rep. 54, Lehndorff Nr. 697
XX. HA, Rep. 54 Gutsarchive
Gutsarchive >> 01 Familien- und Gutsarchiv Lehndorff >> 01.02 Gutsarchiv >> 01.02.06 Besitzungen im Kreis Seehesten >> 01.02.06.04 Rechtsverfahren, Regulierungsverhandlungen
1722, 1750 - 1773
Enth.:
- Gegen die Söhne des Pächters von Labab wegen Holzdiebstahls im Wald von Taberlack, 1722
- Gegen Christopf Rumpel aus Taberlack wegen Leugnung der Erbuntertänigkeit, [1722]
- Frau des Jacob Masuch auf Taberlack ./. Grutig wegen Verwüstung des Gartens und Misshandlung, o. D.
- Gegen Jürgen Neumann aus Steinort wegen Weglaufens, [1722]
- Gegen die Schneiderin Berent, 1734
- Untersuchung des Brandes auf dem Hof des Schulzen Michael Duzick aus Stawken, 1746
- Gegen den Bauern George Hollstein in Rosengarten wegen Nutzung eines Pferdes der Gutsherrschaft für eine Postfuhre, 1750
- Gegen die Witwe Maria Nicolaus aus Taberlack wegen Ausschanks selbstgebrauten Biers und fremden Branntweins auf ihrer Hochzeit mit dem Husaren Jacob Pustoll, 1750
- Schulmeister Michael Witke aus Taberlack ./. den Knecht Friedrich Pallasch, Matthes Lowjenka und Adam Grönda wegen Anbindens eines verrückten Ziegenbockes vor seinem Haus, 1750
- Gegen Bosau, Schmied auf Stawischken, wegen Ausschank fremden Branntweins auf der Hochzeit seiner Tochter, 1750
- Gegen die Knechte Christoff Zobel und Matthes Glaujencka wegen Tabakrauchens in der Scheune, 1750
- Gegen Anna Schwiekowsky und Maria Duschick aus Steinort wegen Flucht, 1754
- Gegen den Schulmeister Pallasch aus Stobben wegen Vernachlässigung seines Amtes, 1754
- Leonora Scheumann um Herausgabe des Erbes ihres verstorbenen Mannes, 1754
- Ablösung des bisherigen Schulzen von Stawken, Duschig, wegen Unfähigkeit und Einsetzung des David Gwiasda in das Amt, 1754
- Gegen den Krüger Loyewsky aus Steinort wegen Fernbleibens vom gerichtlichen Verhör, 1754
- Gegen Johann Szepantzky und Uwis aus Labab wegen Schlägerei, 1754
- Gegen den Abdecker aus Angerburg wegen Abtriebs von 4 abgegangenen Kühen aus Stawken, 1761
- Gegen Johann Glasuch aus Serwillen wegen Flucht, 1766
- Gegen den Schulzen Ratzmorcik aus Stawischken wegen Verkaufs von Holz außerhalb der Steinortschen Güter, 1766
- Gegen die Bauern Schack, Masuch und Kuwora wegen Verkaufs von Laufleinen, 1766
- Pächter Jorson auf Taberlack und sein Knecht David Schelonki gegen den Bauern Johann Kordak aus Stawischken wegen des Einbrechens seiner Pferde in das Korn, 1767
- Gegen den Bauern Wencek aus Rosengarten wegen Holzdiebstahls, o. D.
- Gegen den Schäferknecht auf Klein-Steinort, Gottfried Herford, wegen Getreidediebstahls, 1767
- Gegen den Waldwächter [im Wald von Taberlack], Sadowski, wegen Veruntreuung von Holz, 1767
- Friedrich Waszk aus Kittlitz wegen Verletzung seiner Stute mit einer Sense, 1770
- Schlägerei zwischen den Bauern Masuch und Uwis, 1771
- Gegen den Schmiedegesellen Carl Peslak wegen Verstoß gegen das Aufenthaltsverbot auf den Gütern in Steinort, 1772
- George Eggert, Fischer in Kehlen, gegen den Prorektor Bachmann aus Angerburg wegen Entfernung der Netze vom Ufer des Mauersees, 1772
- Gegen den Schulzen Wessling aus Thiergarthen wegen Aufrührens der Bauern in Stawischken, 1773
- Gegen die Frau Polaschko wegen widerspenstigen Betragens, o. D.
- Christian Gwiasda, Johann Leske, Fischer in Steinort, wegen Beschädigung ihrer Netze im Steinorter See, o. D.
- Wilhelm Kostke gegen Jacob Schmiegel wegen Schlägerei, o. D.
- Gegen die Söhne des Pächters von Labab wegen Holzdiebstahls im Wald von Taberlack, 1722
- Gegen Christopf Rumpel aus Taberlack wegen Leugnung der Erbuntertänigkeit, [1722]
- Frau des Jacob Masuch auf Taberlack ./. Grutig wegen Verwüstung des Gartens und Misshandlung, o. D.
- Gegen Jürgen Neumann aus Steinort wegen Weglaufens, [1722]
- Gegen die Schneiderin Berent, 1734
- Untersuchung des Brandes auf dem Hof des Schulzen Michael Duzick aus Stawken, 1746
- Gegen den Bauern George Hollstein in Rosengarten wegen Nutzung eines Pferdes der Gutsherrschaft für eine Postfuhre, 1750
- Gegen die Witwe Maria Nicolaus aus Taberlack wegen Ausschanks selbstgebrauten Biers und fremden Branntweins auf ihrer Hochzeit mit dem Husaren Jacob Pustoll, 1750
- Schulmeister Michael Witke aus Taberlack ./. den Knecht Friedrich Pallasch, Matthes Lowjenka und Adam Grönda wegen Anbindens eines verrückten Ziegenbockes vor seinem Haus, 1750
- Gegen Bosau, Schmied auf Stawischken, wegen Ausschank fremden Branntweins auf der Hochzeit seiner Tochter, 1750
- Gegen die Knechte Christoff Zobel und Matthes Glaujencka wegen Tabakrauchens in der Scheune, 1750
- Gegen Anna Schwiekowsky und Maria Duschick aus Steinort wegen Flucht, 1754
- Gegen den Schulmeister Pallasch aus Stobben wegen Vernachlässigung seines Amtes, 1754
- Leonora Scheumann um Herausgabe des Erbes ihres verstorbenen Mannes, 1754
- Ablösung des bisherigen Schulzen von Stawken, Duschig, wegen Unfähigkeit und Einsetzung des David Gwiasda in das Amt, 1754
- Gegen den Krüger Loyewsky aus Steinort wegen Fernbleibens vom gerichtlichen Verhör, 1754
- Gegen Johann Szepantzky und Uwis aus Labab wegen Schlägerei, 1754
- Gegen den Abdecker aus Angerburg wegen Abtriebs von 4 abgegangenen Kühen aus Stawken, 1761
- Gegen Johann Glasuch aus Serwillen wegen Flucht, 1766
- Gegen den Schulzen Ratzmorcik aus Stawischken wegen Verkaufs von Holz außerhalb der Steinortschen Güter, 1766
- Gegen die Bauern Schack, Masuch und Kuwora wegen Verkaufs von Laufleinen, 1766
- Pächter Jorson auf Taberlack und sein Knecht David Schelonki gegen den Bauern Johann Kordak aus Stawischken wegen des Einbrechens seiner Pferde in das Korn, 1767
- Gegen den Bauern Wencek aus Rosengarten wegen Holzdiebstahls, o. D.
- Gegen den Schäferknecht auf Klein-Steinort, Gottfried Herford, wegen Getreidediebstahls, 1767
- Gegen den Waldwächter [im Wald von Taberlack], Sadowski, wegen Veruntreuung von Holz, 1767
- Friedrich Waszk aus Kittlitz wegen Verletzung seiner Stute mit einer Sense, 1770
- Schlägerei zwischen den Bauern Masuch und Uwis, 1771
- Gegen den Schmiedegesellen Carl Peslak wegen Verstoß gegen das Aufenthaltsverbot auf den Gütern in Steinort, 1772
- George Eggert, Fischer in Kehlen, gegen den Prorektor Bachmann aus Angerburg wegen Entfernung der Netze vom Ufer des Mauersees, 1772
- Gegen den Schulzen Wessling aus Thiergarthen wegen Aufrührens der Bauern in Stawischken, 1773
- Gegen die Frau Polaschko wegen widerspenstigen Betragens, o. D.
- Christian Gwiasda, Johann Leske, Fischer in Steinort, wegen Beschädigung ihrer Netze im Steinorter See, o. D.
- Wilhelm Kostke gegen Jacob Schmiegel wegen Schlägerei, o. D.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ
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