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Erneuertes Lagerbuch der Kellerei Marbach für KIRCHBERG, 1724
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 101/37 Weltliche Lagerbücher: OA Marbach
Weltliche Lagerbücher: OA Marbach >> 1. Bände
Nachträge bis 1752
Enthält: Erneuerung der herrschaftlichen Rechte (Gericht und Gerichtsgefälle, Fronen, Ungelt, Zehnten), herrschaftlichen Güter und Gewässer sowie die Einkommen aus Zinsen und Gülten.
Die Untertanengüter sind durch Angabe der Bezimmerung, der Lage in den Zelgen, der Morgen- bzw. Jauchert- und Tagwerkzahl sowie durch Angabe der Anstößer beschrieben.
Urkundenabschrift in Band 33
U 9 [= Ordn.Nr. 55]: 1538, Nov 25, H 101/37_Bd.33, Blatt 37v-45r
Reskripte:
1573, März, 16.: Reskript Herzog Ludwigs von Württemberg an Hans Emhardt, Untervogt zu Marbach,
mit Anweisung, Hans Mezger aus Kirchberg die Umwandlung eines Ackers in einen Weingarten
zu gestatten, Abschrift (fol. 21)
1582, Januar, 22.: Reskript Herzog Ludwigs von Württemberg an Conrad Bengel, Untervogt zu Marbach,
mit Anweisung, dem Schulmeister Caspar Weidlin aus Kirchberg den Neubruchzehnten daselbst
zu überlassen, Abschrift (fol. 16v-18r)
1660, September, 14.: Reskript Herzog Eberhards III. von Württemberg an Johann Jacob Amendt,
Untervogt zu Marbach, mit Anweisung, Georg Lauterwasser die Überschreibung eines
Weingartens von der Marbacher in die Kirchberger Markung zu gestatten, Abschrift (fol. 457)
1740, Juli, 26.: Reskript Herzog Carl Friedrichs von Württemberg-Oels an Christoph Heinrich Lempp,
Keller zu Marbach, mit Anweisung, Conrad Obermüller aus Kirchberg Ver- und Ankauf einer
Wiese zu gestatten, Abschrift (fol. 98)
1747, September, 26.: Reskript Herzog Carls von Württemberg an Gottlieb Friedrich Jäger,
Vogt zu Marbach, mit Anweisung, den seit Caspar Weidlins Zeiten von den Schulmeistern
zu Kirchberg eingenommenen Zehnten wieder an die Kellerei liefern zu lassen, Abschrift (fol. 18r)
1748, September, 2.: Reskript Herzog Carls von Württemberg an Gottlieb Friedrich Jäger,
Vogt zu Marbach, mit Anweisung, Johann Melchior Jenner und Johann Georg Langer aus
Erdmannhausen die Umwandlung eines Ackers in "Afferwachs" zu gestatten, Abschrift (fol. 20r)
1752, Mai, 25.: Reskript Herzog Carls von Württemberg an Gottlieb Friedrich Jäger, Vogt
zu Marbach, mit Anweisung, den Brüdern Hansjörg und Caspar Bolderlen aus Kirchberg
den Verkauf einer Wiese zu gestatten, Abschrift (fol. 98a)
467 Bl.
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Genetische Stufe: Reinschrift
Exemplar für: Kellerei
Schreiber/Renovator/Rechner: Georg Friedrich Pfäfflin, Keller zu Marbach
Einband: beschriebener Pappdeckeleinband aus Buntmarmorpapier, Lederrücken und Lederecken, Lederschnürung (abgeg.), Schnitt farbig
Bolderlen, Caspar
Bolderlen, Hansjörg
Jenner, Johann Melchior
Langer, Johann Georg
Lauterwasser, Georg
Mezger, Hans
Obermüller, Conrad
Pfäfflin, Georg Friedrich, Keller
Weidlin Caspar, Schulmeister
Affalterbach LB
Backnang WN; Vogtamt
Beihingen : Freiberg am Neckar LB
Benningen am Neckar LB
Büeth
Burgstall : Burgstetten WN
Erbstetten : Burgstetten WN
Erdmannhausen LB
Gollenhof : Weiler zum Stein, Leutenbach WN
Heidenhof : Weiler zum Stein, Leutenbach WN
Höpfigheim : Steinheim an der Murr LB
Kirchberg an der Murr WN
Kirschenhardthof : Erbstetten, Burgstetten WN
Marbach am Neckar LB
Mittelschöntal : Backnang WN
Murr LB
Murrhardt WN
Neckarweihingen : Ludwigsburg LB
Pleidelsheim LB
Poppenweiler : Ludwigsburg LB
Rielingshausen : Marbach am Neckar LB
Rietenau : Aspach WN
Steinächle : Affalterbach LB
Steinheim an der Murr LB
Steinheim an der Murr LB; Gemeindestiftung
Steinheim an der Murr LB; Kloster
Waldrems : Backnang WN
Weiler zum Stein : Leutenbach WN
Wolfsölden : Affalterbach LB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.