Nutzungsrecht der Kitzenrieth in Hirschbach für Georg Meindel
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E 49/II Nr. 2501
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
29.11.1586
Enthält:
1586 November 9: Kaufvertrag (Kopie), Nürnberg.
Mathes Ebner verkauft für sich und seinen Stiefbruder Albrecht (V.) Ebner (Zustimmung von dessen Vormündern Hastrubal Rosenthaler und Franz Schleicher) das Störrische Lehenholz in Hirschbach, genannt die Kiezrieth (= Kützenrieth), soweit es unstreitig Störrisch (= Störnsteinisches) Lehen ist, laut einer jüngeren Markung der Wälder zwischen dem Amt Hartenstein und den besagten Lehenhölzern, an Jorg Meindel, Bürger und Händler in Nürnberg, um 400 Gulden plus 24 Ellen Zendeldort (= Tuchsorte) Leikauf. Der Kauf ist zeitlich auf 7 Jahre begrenzt und endet mit dem 7. Juni 1593. Benachbart sind das Waldstück des Müllers Jobst Pomer (= Jobst Pammler auf der Obermühle, s. Nr. 2500) und die Mühlheng.
Zeugen: Friedrich Sauermann und Hieronymus Clarner (= Klarner), Bürger und Genannte des Größeren Rats.
1586 November 9: Kaufvertrag (Kopie), Nürnberg.
Mathes Ebner verkauft für sich und seinen Stiefbruder Albrecht (V.) Ebner (Zustimmung von dessen Vormündern Hastrubal Rosenthaler und Franz Schleicher) das Störrische Lehenholz in Hirschbach, genannt die Kiezrieth (= Kützenrieth), soweit es unstreitig Störrisch (= Störnsteinisches) Lehen ist, laut einer jüngeren Markung der Wälder zwischen dem Amt Hartenstein und den besagten Lehenhölzern, an Jorg Meindel, Bürger und Händler in Nürnberg, um 400 Gulden plus 24 Ellen Zendeldort (= Tuchsorte) Leikauf. Der Kauf ist zeitlich auf 7 Jahre begrenzt und endet mit dem 7. Juni 1593. Benachbart sind das Waldstück des Müllers Jobst Pomer (= Jobst Pammler auf der Obermühle, s. Nr. 2500) und die Mühlheng.
Zeugen: Friedrich Sauermann und Hieronymus Clarner (= Klarner), Bürger und Genannte des Größeren Rats.
Archivale
Indexbegriff Person: Clarner, Hieronymus
Indexbegriff Person: Ebner, Albrecht V.
Indexbegriff Person: Ebner, Mathes
Indexbegriff Person: Meindel, Georg
Indexbegriff Person: Pammler, Jobst (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Rosenthaler, Hasdrubal
Indexbegriff Person: Sauermann, Friedrich
Indexbegriff Person: Schleicher, Franz
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Person: Ebner, Albrecht V.
Indexbegriff Person: Ebner, Mathes
Indexbegriff Person: Meindel, Georg
Indexbegriff Person: Pammler, Jobst (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Rosenthaler, Hasdrubal
Indexbegriff Person: Sauermann, Friedrich
Indexbegriff Person: Schleicher, Franz
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Hartenstein
Hirschbach, Kützenrieth
Hirschbach, Mühlheng
Hirschbach, Obermühle
Kaufvertrag
Kopie
Vormünder
Zustimmung
Flurname
Lehen, Störnsteinische
Markung Hirschbach 1585 ca
Pflegamt Hartenstein
Händler
Zendeldort
Leihkauf
Frist
Laufzeit Vertrag
Müller, Hirschbach
Zeugen
Genannte
Waldkauf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ