Johan Tape zu Poppinghausen bekennt vor Johan Kallenberg, Richter des kaiserl. freien Reichshofs Castrop, dass er am 23. Januar 1662 Conradt Philip von Romberg, Herr zu Bladenhorst, Brüninghausen und Colvenburg, Kurfürstl. Brandenb. Justiz- und Hofgerichtsrat, einen Teil seines Gehölzes, "der Dicke gen.", welches nebst denjenigen Stücken, die gen. Herr von Romberg schon früher erblich gekauft, "von dem orde am Stein Kampe recht, durch biß ahn daß Poppinghausische gehöltze gegen die kruse bocke schißent" gelegen ist, verkauft hat; auf Bitte des Herrn von Romberg ratifiziert der Richter diesen Erbkauf deshalb, weil Tappe an Stelle des gen. Gehölzes sein ganzes Mullengut, welches ein frei allodia Stück gewesen, wiederum in den Hof gegeben hat. Zeugen: Johan Hubbert, Jorgen Overkamp, Henrich Cappenbergh, Henrich Rüterhoff, Jörgen Padtberg, Hofsfrone.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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