Kaiser Leopold II. belehnt den Reichsfst. Gerold II., Abt des Gotteshauses Muri, für Schloß Dießen vor dem Schwarzwald samt den drei Dörfern Dießen, Dettlingen und Bittelbronn mit den zugehörigen Freiheiten, gerichtlicher Obrigkeit, dem Blutbann und der Freiheit vor fremden Gericht, wie dies Kaiser Karl V. am 17. Mai 1545 zu Worms dem Hans von Ehingen verliehen hatte. Lehnsträger ist Damian Friedrich Anton Schenk Freiherr von Stauffenberg. Der Belehnte hat durch Franz Xaver Matt, Agenten am kaiserlichen Hof, den Lehnseid leisten lassen. - Schloß und Dörfer sind von denen von Ehingen an die Familie von Wernau gekommen, dann an Johann Albrecht Schenk von Stauffenberg erblich (erwähnt wird auch eine stauffenbergische Teilung), sind dann mit Genehmigung des Kaisers Joseph [I.] an das Gotteshaus Muri verkauft worden. Lehnsträger waren dann Gottfried Marquard Schenk Freiherr von Stauffenberg (belehnt am 6. Februar 1711 von Kaiser Joseph), Lothar Philipp Hartmann Schenk Freiherr von Stauffenberg (belehnt am 28. September 1736 von Kaiser Karl VI. und am 14. Juli 1747 von Kaiser Franz), nach dessen Tod Damian Friedrich Anton Schenk Freiherr von Stauffenberg (belehnt am 27. Mai 1761 und am 17. März 1767 von Kaiser Joseph II.)
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Kaiser Leopold II. belehnt den Reichsfst. Gerold II., Abt des Gotteshauses Muri, für Schloß Dießen vor dem Schwarzwald samt den drei Dörfern Dießen, Dettlingen und Bittelbronn mit den zugehörigen Freiheiten, gerichtlicher Obrigkeit, dem Blutbann und der Freiheit vor fremden Gericht, wie dies Kaiser Karl V. am 17. Mai 1545 zu Worms dem Hans von Ehingen verliehen hatte. Lehnsträger ist Damian Friedrich Anton Schenk Freiherr von Stauffenberg. Der Belehnte hat durch Franz Xaver Matt, Agenten am kaiserlichen Hof, den Lehnseid leisten lassen. - Schloß und Dörfer sind von denen von Ehingen an die Familie von Wernau gekommen, dann an Johann Albrecht Schenk von Stauffenberg erblich (erwähnt wird auch eine stauffenbergische Teilung), sind dann mit Genehmigung des Kaisers Joseph [I.] an das Gotteshaus Muri verkauft worden. Lehnsträger waren dann Gottfried Marquard Schenk Freiherr von Stauffenberg (belehnt am 6. Februar 1711 von Kaiser Joseph), Lothar Philipp Hartmann Schenk Freiherr von Stauffenberg (belehnt am 28. September 1736 von Kaiser Karl VI. und am 14. Juli 1747 von Kaiser Franz), nach dessen Tod Damian Friedrich Anton Schenk Freiherr von Stauffenberg (belehnt am 27. Mai 1761 und am 17. März 1767 von Kaiser Joseph II.)
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 163 T 1 Nr. 255
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 163 T 1 Murische Herrschaft Glatt: Urkunden
Murische Herrschaft Glatt: Urkunden >> 1. Urkunden
1791 März 10
Urkunden
Ausstellungsort: Wien
Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift [18. Jh.]||4 Blatt||entnommen aus Bestand Ho 163 (Herrschaft Glatt), vorläufige Nummer 125
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des Ausstellers
Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift [18. Jh.]||4 Blatt||entnommen aus Bestand Ho 163 (Herrschaft Glatt), vorläufige Nummer 125
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des Ausstellers
Ehingen, Hans von
Gerold II.; Abt, Kloster Muri
Matt, Franz Xaver
Bittelbronn, Horb am Neckar FDS
Burg Stauffenberg, abgeg. bei Fichtenberg SHA
Dettlingen, Horb am Neckar FDS
Dießen, Horb am Neckar FDS
Ehingen: Rottenburg am Neckar TÜ
Glatt, Sulz am Neckar RW
Muri [CH]
Wernau, Erbach UL
Wien [A]
Worms WO
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:48 MESZ
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