Helmut Sackers (60) wurde in Halberstadt von einem Neonazi im Treppenhaus erstochen. Zuvor hatte der Sozialdemokrat die Polizei gerufen, weil der spätere Täter Nazimusik, darunter das Horst-Wessel-Lied, abgespielt hatte. Seine Zivilcourage wurde später ausdrücklich gewürdigt; dennoch endeten beide Prozesse gegen den Angeklagten mit einem Freispruch. (Vgl. DIE ZEIT, 7.7.2025; Vgl. RGS)
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Weiterführende, externe Informationen
- Burschel, Friedrich: Stadt – Land – Rechts. Brauner Alltag in der deutschen Provinz, Rosa-Luxemburg-Stiftung, 2009, als PDF (zuletzt abgerufen am: 27.4.2026).
- Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt: Zertreten, Erschlagen, Erstochen. Todesopfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt, 2012, als PDF (zuletzt abgerufen am: 27.4.2026).
- Kleffner, Heike; Johannes Grunert; Toralf Staud; Martín Steinhagen: Todesopfer rechter Gewalt: Wieso fehlen 86 Tote in den Zahlen?, DIE ZEIT, 7.7.2025 (zuletzt abgerufen am: 26.4.2026).
- Frankfurter Rundschau: Braune Musik und tödliche Notwehr, 25.4.2001 / erneut veröffentlicht 5.1.2019 (zuletzt abgerufen am: 27.4.2026).
- taz: Freispruch nach tödlichen Stichen, 5.4.2005 (zuletzt abgerufen am: 27.4.2026).
- Rechte Gewalt in Sachsen-Anhalt: Helmut Sackers (zuletzt abgerufen am: 27.4.2026).
- Mobile Opferberatung: Tödlicher „Notwehrexzess“ nach Zivilcourage gegen Horst-Wessel-Lied – erneuter Freispruch für den Täter, 5.4.2005 (zuletzt abgerufen am: 27.4.2026).
- Amadeu Antonio Stiftung: Helmut Sackers (zuletzt abgerufen am: 27.4.2026).
- Billstein, Thomas: Kein Vergessen, Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland nach 1945, Münster 2020, S. 197f.