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C Tektonikgruppe Sammlungsgut (Bestand)
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BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe C = Sammlungsgut
1912 -
Form und Inhalt: Der Aktenbestand wird ergänzt durch Sammlungsbestände, wie BR-Eigenpublikationen (z.B. Programmfahnen, Pressedienste, Dienstanweisungen, Rundschreiben, Programmhefte, Broschüren, Hauszeitschriften etc.), die als zentrale Serien geführt werden sowie vom BR oder einzelnen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen herausgegebene Publikationen, eine sachthematisch angelegte Rundfunkdokumentation, biografische Mappen, Jahreschroniken seit 1922, eine Plakatsammlung, verschiedene (historische) Fotobestände und eine Realiensammlung (Werbeträger, Programmrequisiten, Grafikentwürfe etc.). In der Handbibliothek werden alle Hochschulschriften zur BR-Entwicklung katalogisiert.
Die Tektonikgruppe C umfasst das Sammlungsgut des Historischen Archivs, das sich unterteilen lässt in mehrere Bestandsgruppen:
C01 Bestandsgruppe Historische Dokumentation und C02 Bestandsgruppe Periodika
(Signatur: HD und HDN für Nürnberg, HD.E und HDN.E für digitale Bestände; PER.BR und PER.BR.E)
Mappen und Archivkartons: BR-Publikationen aller Art, Periodika des Bayerischen Rundfunks (Konzerthefte, Programmhefte, Pressedienste, Rundschreiben, Telefonverzeichnisse, Halbjahresprogramme, Geschäftsberichte, Hauszeitschriften u.a.), Mappen mit einzelnen Dokumenten, Broschüren, Marketing-Flyern, die sogenannte "Graue Literatur" zur BR-Geschichte, Sammlung aller wissenschaftlichen Arbeiten und Standardwerke zur Rundfunkgeschichte in Bayern. Seit ca. 2010 gibt es einige Pressedienste nur noch in digitaler Form; seitdem wird auch kontinuierlich retrodigitalisert, wie z.B. die Chronik des BR oder das gesamte Hörfunkprogramm seit 1945.
C01 Bestand Biografische Mappen (HD.Name, Vorname)
Mappen über BR-Mitarbeiter/innen (Lebensläufe, Zeitungsausschnitte, Reden oder Manuskripte zu Geburtstagen, Jubiläen, Verabschiedungen, Todestagen, Bandabschriften von Interviews / Erinnerungsberichten etc.).
C02 Bestandsgruppe Periodika (Signatur: PER.BR)
Laufende Publikationen des Bayerischen Rundfunks, Programminformationen, Konzerthefte, Programmzeitschriften, analoge und digitale Bestände, retrodigitalisiert und born digitals, einige Signaturen sind bereits geschlossen.
C03 Bestandsgruppe Archivbibliothek (Signaturen B-1 bis B-3)
Das Historische Archiv sammelt alle wissenschaftlichen und journalisten Arbeiten zur bayerischen Rundfunkgeschichte und zum Thema Rundfunk allgemein sowie über Standardwerke zur Archivtheorie.
C04 Bestandsgruppe Fotos (Signatur: F)
Fotos über die Geschichte des Bayerischen Rundfunks aus Nachlässen, Sammlungen und Altbeständen des Bildarchivs, der Technischen Information oder einzelnen Abteilungen (z.B. Sendelogos, Ausstattungsbetrieb, Volksmusik), Dokumentationen von Ausstellungen sowie zu besonderen rundfunkhistorischen Ereignissen oder Jubiläen, schwerpunkmäßig aus der Frühzeit bis in die 1970er Jahre. Die Bestände sind nach Provenienzen gegliedert. Besonders hervorzuheben sind ca. 3.500 Negative aus der Zeit des Reichssenders München.
C05 Bestandsgruppe Plakate (Signatur: PL)
Plakate des Veranstalters Bayerischer Rundfunk oder unter Mitwirkung des Bayerischen Rundfunks: Konzerte, Veranstaltungen, Hörfunk- und Fernsehsendungen (incl. Bestand aus dem Studio Franken), vor allem aus der Zeit nach 1960, frühestes Plakat von 1926. Die Plakate, auch die des Studio Franken, werden zentral in München archiviert.
C06 Bestandsgruppe Realien (Signatur: RE und REN für Nürnberg)
Objekte und Werbeträger, die unter Federführung des BR und seiner Vorläuferorganisationen entstehen und entstanden sind (ab 1922): Marketingartikel, Aufkleber, Kugelschreiber, T-Shirts, Grafikentwürfe, Programmrequisiten, Architekturmodelle, ausgewählte Objekte aus der Hausverwaltung.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.