Abschriften aus Valentin Ferdinand von Gudenus [teilweise leicht gekürzt]: Nr. 1: Generalmandat Kaiser Karls [IV.], die dem DM Philipp von Bickenbach ungehorsamen Ordensbrüder auf dessen Forderung zum Gehorsam zu zwingen, 1365 Apr. 19; Nr. 2: Generalmandat Kaiser Karls...

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Abschriften aus Valentin Ferdinand von Gudenus [teilweise leicht gekürzt]: Nr. 1: Generalmandat Kaiser Karls [IV.], die dem DM Philipp von Bickenbach ungehorsamen Ordensbrüder auf dessen Forderung zum Gehorsam zu zwingen, 1365 Apr. 19; Nr. 2: Generalmandat Kaiser Karls [IV.] über die Beachtung aller dem DO verliehenen Privilegien, 1376 Sept. 1; Nr. 3: Bestätigung der von Kaiser Karl [IV.] am 13. Dez. 1355 dem DO erteilten Privilegien durch König Wenzel, 1383 Okt. 17; Nr. 4: Beurkundung durch Propst Gumpert zu Fritzlar: Schenkung von Gütern zu Vortriden, Poppenhagen, Beldrichsfeld, Hetzelshagen, Wetzelsrode und Kamphis an das DOH Reichenbach durch Graf Heinrich von Reichenbach und seine Söhne Heinrich, Wigger und Gottfried der Schüler bei ihrem Eintritt in den DO, 1219 Juni 10; Nr. 5: Verzicht des Landgrafen Ludwig [IV.] von Thüringen auf alle Rechte über die Besitzungen des DO und dessen Befreiung von Zöllen und Abgaben in seinen Landen, 1225 [o.M. o.T.]; Nr. 6: Zusicherung zur Befolgung des Interdikts im Erzbistum Mainz trotz päpstlicher Privilegien und zur Unterlassung von Veränderungen hinsichtlich der Kirche zu Porstendorf gegenüber dem Erzbischof [Siegfried II.] von Mainz durch Hermann, Meister DO diesseits des Meeres, 122[1 Okt. 5]; Nr. 7: Überlassung von 3 1/2 Huben zu Helmshausen, die [Heinrich von Hesserode] von Graf Albert von Waldenstein und dieser vom Abt von Hersfeld zu Lehen getragen hatte, an Bruder Heinrich Sigewin vom [DOH] Reichenbach [Jakob Breitenbach: fratribus Henrico et Sigewino de Richenbach] namens des DO im Hl. Land durch Abt Ludwig von Hersfeld [gegen die Lehenauftragung von 4 Huben zu Meckwinsberg und Reddingshausen], 1226 [o.M. o.T.]; Nr. 8: Bewilligung durch Pfalzgraf Otto [II.] bei Rhein: Überlassung des Zinses vom DO-Hof zu Bosenheim (Busensheim) an den DO durch Eckbert Schenk von Elbenstein, 1229 [o.M. o.T.]; Nr. 9: Schenkung einiger Güter zu [Groß-]Heubach (Heidebach) an den DO durch Graf Ludwig [II.] von Rieneck und seine Ehefrau Adelheid, 1229 Aug. 16; Nr. 10: Verkauf der Höfe zu Roßdorf und Mardorf, Teil der fuldischen Villikation [Groß-]Seelheim, an das Spital St. Franziskus bei Marburg durch Abt Konrad [III.], Dekan Hertwig und den Konvent des Klosters Fulda, 1233 Okt. 26; Nr. 11: Verpflichtung des Landgrafen Heinrich [Raspe IV.] von Thüringen gegenüber Bischof C[onrad II.] von Hildesheim, seinem Bruder C[onrad von Thüringen], Abt B. [des Zisterzienserklosters] Buch und Propst D. [des Zisterzienserinnenklosters] Frankenhausen, beim Ordenseintritt seines Bruders Konrad dem DO eine Rente von 300 Mark Silber, seinem Bruder aber eine Rente von 400 Mark Silber bis zur Deckung seiner Schulden von 3 000 Mark anzuweisen, 1234 Okt. 13; Nr. 12: Schenkung von Gütern zu Riethgen (Rieth), Griefstedt mit der Mühle, Willstedt, Fischstedt, Günstedt, Mardorf, Werflo (Werffel), die Mühle beim Spital in Marburg und alle ihre Eigengüter bei Marburg an den DO durch Heinrich [Raspe IV.] und Hermann [II.] Landgrafen von Thüringen, 1234 Nov. 6; Nr. 13: Verzicht Ulrichs [II.] von Münzenberg auf Güter zu Kirchhain zugunsten des DOH Marburg, 1252 Juli 21; Nr. 14: Verpflichtung des Hartmut von Kronberg, aufgrund des Testaments seines Bruders Frank, DO-Bruder, seinen beiden Schwestern, die Gott dienen, auf Lebenszeit jedes zweite Jahr zwei Pelzmäntel aus Gütern zu Dortelweil und seinen beiden kleinen Brüdern bis zur Volljährigkeit jährlich 6 Achtel Roggen aus Gütern zu Sossenheim zu reichen und] es bei der im Testament verfügten Schenkung von Gütern zu Harheim an das DOH Marburg zu belassen, 1253 März 23; Nr. 15: Erzbischof Arnold [II.] von Trier an Kt und Brüder des DOH Koblenz: Schenkung der Pfarreien Herborn (Herbern) und [Nieder-]Zeuzheim (Zutschen) im Erzbistum Trier und ihrer Filialkirchen mit Zustimmung seines Domkapitels, 1254 Juni 26; Nr. 16: Vergleich des Grafen Friedrich [IV.] von Beichlingen und seines Sohns Friedrich [V.] mit dem DOH Griefstedt: Abriss der beim Dorf Griefstedt (Grifstet maiori) an der Lo ssa (Lazs) zum Schaden des DOH Griefstedt errichteten Mühle und Verzicht auf einen Wiederaufbau, 1255 Mai 10; Nr. 17: Schenkung von Äckern zu Dalheim und Einkünften zu Munzenbach an den DO durch Siegfried von Blasbach, Ritter, bei seinem Ordenseintritt, 1255 [o.M. o.T.]; Nr. 18: Freiung von Rittern und Gemeinde zu Nierstein (Nerstein) von allen nicht hergebrachten Diensten (inconsveta servitia) durch König Wilhelm, 1255 Okt. 29; Nr. 19: Bekundung durch Werner [IV.] von Bolanden, Reichstruchsess: Schenkung von Gütern zu Odenhausen, Ruttershausen, Neudorf, Berghausen und auf dem Hain (supra nemus) an das DOH Marburg durch Konrad von Merenberg, 1257 Jan. 5; Nr. 20: Beurkundung durch Kämmerer Arnold, Schultheiß Friedrich, die Richter, den Rat und die Bürger der Stadt Mainz: Aufnahme des DO in das Bürgerrecht der Stadt Mainz, 1256 Apr. 17; Nr. 21: Beurkundung durch Kämmerer Arnold (Arnoldus [de Turri]), Schultheiß Helfric (Helfricus [Judeus]), die Richter, den Rat und die Bürger zu Mainz: Schenkung eines Hofs zu Mainz gen. zu Diegel (ad Digele), zweier Mühlen im Ort Rachede vor Mainz sowie aller ihrer Güter zu Kastel und Weisenau (Wizela) an den DO durch Werner gen. von Digele, Bürger zu Mainz, und seine Ehefrau Willeberne als Almosenstiftung, 1258 Okt. 1; Nr. 22: Willebrief des Grafen Heinrich [II.] d.Ä. von Solms[-Braunfels] und seiner Söhne [Heinrich IV. gen. von Westerburg und Siegfried]: Eignung einer Hube zu Willemansdorf bei Marburg zugunsten des DOH Marburg durch Guntram Schenk von Schweinsberg, wofür dieser ihnen eine Hube zu Beltershausen (Bellershusen) aufträgt, 1257 März 2; Nr. 23: Schenkung von Gütern zu Altendorf, Wildungen und Amönau an das DOH Marburg durch Graf Wittekind von Naumburg (de Neuenburg), 1234 Dez. 23; Nr. 24: Beurkundung durch Bischof Berthold [I.] von Straßburg, Propst R[einhard], Dekan B[erthold], Kantor U[lrich] und das Kapitel des Domstifts Straßburg: Verkauf von Gütern bei [Ober-]Flörsheim an den DO durch Abt J. und das Kapitel des Klosters Hugshofen (Hugonis Curiae), 1237 [o.M. o.T.]; Nr. 25: Übergabe der Ordensgüter zu Biebesheim an das DOH Marburg und dessen Kt Konrad von Büdingen durch Dietrich von Grüningen, LM in Livland und [Statthalter des] DM, wegen der Bürgschaft des DOH Marburg für die vom HM Heinrich von Hohenlohe zu Rom gemachten Schulden, 1245 Juli; Nr. 26: Willebrief König Konrads [IV.] zur Übergabe der Reichslehen des Dietrich von Bartenhausen, ausgenommen die zu Gründau, an den DO durch Dietrich von Bartenhausen, 1251 Feb.; Nr. 27: Testament des Konrad von Merenberg zugunsten des DOH Marburg über Güter zu Ruttershausen (Ruthartshusen), Odenhausen (Vdenhusen) [und Neudorf] sowie bei der Burg Gleiberg (Cliperg), Wetzlar (Wetflar) und Weilburg (Wileburg), 1256 Okt. 1; Nr. 28: Übertragung des Ordenshofs zu Kastel (Castele) an an Heinrich Tanzfus, [Bürger zu Mainz], und seine Ehefrau Jutta durch DM Konrad von Nürnberg zur Nutznießung gegen eine Getreidegült wegen der von ihnen dem DO geschenkten Güter, doch unter der Bedingung, der DM könne die Eheleute auf ein anderes Gut setzen, falls sie sich im DO ungebührlich benähmen, 1257 [o.M. o.T.]; Nr. 29: Verordnung des DM Konrad von Nürnberg über die Aufnahme des Heinrich Tanzfuß und seiner Ehefrau Jutta in den Schutz des DO sowie des Überlebenden der beiden in den Orden selbst, 1258 März 17; Nr. 30: Verkauf aller von der Witwe des Konrad Schenk von Klingenberg, seiner Schwiegermutter, ererbten Güter zu Röllbach um 60 lb hl und 2 Fuder Wein an das DOH Mgh durch Konrad von Bickenbach und seine Ehefrau Gutta, Tochter des von Valkenstein, 1260 März 4; Nr. 31: Verpflichtung des Walther Schenk von Klingenberg und Prozelten: Falls Konrad von Bickenbach ein Zins von 5 Mark in Röllbach durch Urteil zufällt, den Konrad im Namen seiner Ehefrau [Guta] beansprucht, wird Walther ihn durch einen anderen Zins in Höhe von 5 Mark entschädigen, damit das DOH Mgh in ruhigem Besitz der Güter bleibt, die der A. ihm in Röllbach übertragen hat. Albrecht von Offenh eim hat sich verpflichtet, im Fall von Walthers Tod die Durchführung dieser Verpflichtung von Walthers Sohn, Albrechts Schwiegersohn, zu erlangen, 1260 Juni 3; Nr. 32: Überlassung eines Sedelhofs, dreier Huben, von Gütern und einer Waldnutzung zu Röllbach an das DOH Mgh durch Walther Schenk von Klingenberg und Prozelten, seine Ehefrau Elisabeth, seine Mutter Kunegundis und seinen Bruder Albrecht nach dem Eintritt Albrechts daselbst, 1260 Juni 3; Nr. 33: Schenkung aller Güter zu Röllbach, des Patronatsrechts der dortigen Kirche, des Hofs zu Erlenbach und zweier Weinberge an den DO durch Walther Schenk von Prozelten, 1261 Jan. 2; Nr. 34: Willebrief des Grafen Boppo von Dilsberg zur Überlassung von Lehengütern in Röllbach und Erlenbach an den DO durch seine Lehenleute, die Brüder Walther und Albrecht Schenken von Prozelten, 1261 Juli 11; Nr. 35: Belehnung von Franko, [Albero,] Johann und Gottfried, Söhne des + Johann von Flörsheim, Ritter, mit allen Rechten, die der + W[erner IV.] von Bonlanden zu Ober-Flörsheim besaß, durch dessen Söhne Werner [V.], Reichstruchsess, und Philipp [V.] von Bolanden, 1262 März [o.T.]; Nr. 36: Verzicht des Hermann d.Ä. von Wilnsdorf, Ritter, auf Güter zu Seelheim zugunsten des DOH Marburg, 1262 [März]; Nr. 37: Bekundung durch Berthold Truchseß von Schlatheim: Erwerb von Gütern am Bach Helbe, die Landgraf Konrad von Thüringen dem Hl. Land und dem DO geschenkt hatte, für den DO durch Landgraf Heinrich [Raspe IV.] von Thüringen, ausgenommen die Kirche zu Günstedt, deren Patronatsrecht dem DO gehört, 1267 [Aug. 10]; Nr. 38: Zwischenurteil der Richter des Mainzer Stuhls zwischen Dietrich, Kt des DOH [Mainz-]Kastel, und Witego, Bürger zu Mainz, wegen Gütern in [Gau-]Algesheim, 1268 Okt. 2; Nr. 39: Schenkung aller Güter zu Hochheim [und Tiefenthal] an den DO und den Konvent zu Tiefenthal durch Konrad gen. Kolb von Hochheim und seine Ehefrau Elisabeth, [Bürger zu Mainz], 1271 Jan. 12; Nr. 40: Beurkundung durch die Richter des Mainzer Stuhls: Schenkung von Gütern zu Kettenheim an Kt Dietrich und das DOH Mainz durch von Werner Krieg von Saulheim, Ritter, unter dem Vorbehalt der Nutzung durch Werner auf Lebenszeit gegen einen Wachszins und der Gewährung eines Leibgedings von 10 Malter Roggen Mainzer Mess, 1/2 Fuder Heunisch (Hunici vini) und und einer Perle im Wert von 8 ß Kölner Pfennige für seine Ehefrau Adelheid, 1271 März 6; Nr. 41: Überlassung von Einkünften zu Hochelheim (Habichenheim) bei der Teilung des Nachlasses Friedrichs von Bicken an seinen Schwiegersohn Kraft Lesch nach dessen Ordenseintritt durch Guta, Witwe des Friedrich von Bicken, ihre Söhne Konrad, Kleriker, und Adolf, Mechtild von Willandisdorf, ihre Kinder, Sophia von Rosenberg und ihre Kinder, 1272 [Juli; Nr. 42: Beurkundung durch Gerhard Herr von Wildenberg: schon länger zurückliegendes, in seinem Beisein gefälltes Urteil der [Landgräfin Sophia,] Tochter der hl. Elisabeth, Herzogin [von Brabant], durch das Dietrich d.J. von Isenburg 1/3 und dem DOH Marburg 2/3 der Güter zu Odenhausen bei Staufenberg (Udenhausen prope Stauffenberg) zugesprochen wurden, 1272 Sept. 29; Nr. 43: Übergabe aller dem DO gehörigen Rechte und Gerechtigkeiten an das Zisterzienserkloster Neunhof gen. Elisabethenthal [= Tiefenthal] durch den HM Anno von Sangerhausen, 1273 Jan. 20; Nr. 44: Schenkung der von gen. von Cappel ihnen aufgelassenen Gerichtsbarkeit und anderer Rechte zu Wollstein (Wolfstein), Giesenrod, Hasselbach, Ichendorf und Liebrichsdorf an das DOH Reichenbach durch Burkhard, seinen Sohn Albert und seinen Bruder Otto sowie durch ihre Vettern Ludolf und Werner, alle Grafen von Bilstein, 1273 Juli 14; Nr. 45: Verzicht des Hartrad von Merenberg auf alle lehnsherrlichen Rechte an dem durch Diemar von Kalsmunt, Ritter, an das DOH Marburg geschenkten halben Zehnten zu Dutenhofen, 1274 Juni [2] (VI. nonas Junii); Nr. 46: Willebrief der Schenken Konrad und Walther von Klingenberg: Verkauf eines Weingartens zu Erlenbach beim Weingarten gen. Pfühl (Phule) an das D OH Mgh durch Dieter Jung (dictum Juvenem) von [Groß-]Heubach (Heidebach) gegen Auftragung seines Weingartens gen. Kroneboldere in Heubach, 1275 Feb. 18 [mit Vermerk über die ausschließliche Benennung der Schenken nach Klingenberg]; Nr. 47: Bewilligung durch Erzbischof Werner von Mainz: Tausch der deutschordischen Filialkirche zu Rödelheim gegen die Pfarrei Preungesheim durch Werner [I.] von Falkenstein, 1275 Jan. 4; Nr. 48: Bewilligung durch König Rudolf [von Habsburg]: Verkauf von 2/3 des Zehnten zu Preungesheim an Kt Ludwig von Schwalbach und das DOH Frankfurt durch Werner [I.] von Falkenstein gegen Auftragung von Gütern zu Nieder-Erlenbach, 1275 März 23; Nr. 49: Freiung des vom DOH Mgh erkauften Hauses zu Klingenberg durch Guta von Klingenberg, Witwe des Konrad von Bickenbach, 1276 Mai 28; Nr. 50: Verkauf von Gütern zu Trebur an Kt [Arnold] und die Brüder des DOH Mainz durch Äbtissin Gertrud, Priorin Benigna und den Konvent des [Zisterzienserinnen-]Klosters Sion, 1277 Apr. 22; Nr. 51: Willebrief des Grafen Friedrich [V.] d.Ä. von Beichlingen: Verkauf von 2 Huben zu Griefstedt an das DOH daselbst durch Eckbert von Walhusen und seine Brüder, 1277 [o.M. o.T.]; Nr. 52: Willebrief des Grafen Friedrich [V.] d.Ä. von Beichlingen: Verkauf von 5 Acker Land auf der Bohnenwiese (in prato fabarum) [bei Günstedt?] an das DOH Griefstedt durch Johann von Gunstete, 1277 Juni 29; Nr. 53: Verkauf von Gütern zu Odenhausen an das DOH Marburg durch Konrad von Solms, Kanoniker des Stifts St. Gereon zu Köln, Elisabeth von Wildenberg, Witwe des Grafen Reimbold [I.] von Solms, und ihre Söhne Reimbold [II.], Marquard und Gerhard, 12[8]8 Mai 28; Nr. 54: Bewilligung durch Albert d.J. von Rumrode, Scholar: Verkauf von Gütern an das DOH Marburg durch seine Mutter Adelheid von Schlitz (Slidisse) und seinen Bruder Heinrich von Rumrode, 1279 Mai 28; Nr. 55: Belehnung von Rudewin und Gottfried, Ritter, sowie von Kraft und Werner, Edelknechte, [alle von Flörsheim], mit den Lehen zu Ober-Flörsheim durch Werner [V.] von Bolanden, Reichstruchsess, nach Auflassung dieser Lehen und auf Bitten des Gozzo von Flörsheim (de Oberflersheim) und seines Neffen Heinrich, 1280 Feb. 1; Nr. 56: Eignung einer Hube zu Hausen, die Konrad von Kollede von ihm zu Lehen getragen hatte, für das DOH Griefstedt durch Graf Friedrich [V.] d.Ä. von Beichlingen, 1280 Feb. 13; Nr. 57: Beurkundung durch Landgraf Heinrich [I.] von Hessen: Einigung über Güter zu [Ober-]Ofleiden (Vfleiden) und Maulbach (Mulenbach) zwischen dem DOH Marburg und Reimbo[do] Schwe[n]debecher und seiner Frau von Ehringshausen (Iringshusen), 1280 Aug. 10; Nr. 58: Bestätigung der Güter zu Hausen, der Pfarrkirche zu Kindelbrück und des Dorfs Schauendorf bei Zwätzen (Svezen) für [das DOH Griefstedt] durch die Brüder Heinrich [II.], Herr von Pleißen, und Dietrich [III. Markgrafen von Meißen], junge Landgrafen von Thüringen, 1280 [o.M. o.T.]; Nr. 59: Verzicht der Brüder Friedrich [VI.], Heinrich [II.] und Gunzelin Grafen von Beichlingen auf die von ihnen ohne rechtliche Grundlage (minus rationabiliter) errichtete Mühle an der Lossa bei Griefstedt, 1280 Okt. 26; Nr. 60: Schenkung der Mühle zu Wundersleben (Winrisleben) und an der Unstrut (Dunstrot) an den DO durch Albrecht [II. Markgraf von Meißen], Landgraf von Thüringen, auf Bitten des bisherigen Lehenträgers Ludwig von Schauenforst, 1281 Mai 27; Nr. 61: Schenkung der Vogteirechte auf den innegehabten Gütern zu Kastel durch Philipp von Hohenfels an das DOH Mainz, 1283 März 24; Nr. 62: Eignung des Waldes auf der Hälfte des Mittelbergs (Metelberg), den das DOH Griefstedt von Hermann gen. Nenzemann erkauft hatte, durch die Brüder Gunzelin und Heinrich [II.] Grafen von Beichlingen, 1283 Mai 9; Nr. 63: Verzicht Philipps d.J. von Hohenfels gegenüber dem DOH Frankfurt auf seinen Leibeigenen Konrad Kolb von Hochheim, Bürger zu Mainz, 1284 März 3; Nr. 64: Beurkundung durch die Richter in Aschaffenburg: Schenkung eines Hofs, einer Mühle und von 2 Morgen Weinberge in [Groß-]Heubach an das DOH Mgh durch die Begine Petrissa, Tochter des + Hartwig von Röllbach, Ritter, und von 3 Morgen Weinberge daselbst durch Petrissas Schwester Mechthild, 1285 Jan. 24; Nr. 65: Schiedsspruch des Dekans Hermann [Schick], des Kustos Rutheger und des Friedrich, Ritter, Viztum zu Aschaffenburg, zwischen dem DOH Mgh und [...] Kreiz, Sohn des + Hartwig von Röllbach, Ritter, wegen der Schenkung seiner Schwestern Petrissa und Mechthild, 1285 Mai 11; Nr. 66: Verkauf des Leibeigenen Herwig von [Nieder- oder Ober-]Möllrich (Melderich) an das DOH Marburg durch Bertha von Naumburg (de Novo Castro), Ehefrau des Giso von Ziegenberg, Ritter, 1286 Jan. 6; Nr. 67: Bürgschaft des Giso von Ziegenberg, Ritter, und seines Stiefsohns Wittekind für die Zustimmung seines zweiten Stiefsohns Berthold zum Verkauf des Leibeigenen Herwig von [Nieder- oder Ober-]Möllrich an das DOH Marburg durch ihre [= Wittekinds und Bertholds] Mutter Bertha von Naumburg, 1286 Jan. 6; Nr. 68: Inkorporation der bisher zum DOH Koblenz gehörigen Pfarrkirche zu Herborn in das DOH Wetzlar durch HM Burchard von Schwanden, 1287 Mai 18; Nr. 69: Schiedsspruch des Gebhard, Dekan des Domstifts, und des Daniel, Kantor zu St. Stephan in Mainz, zwischen Luther [von Pirmont], Kt zu Sachsenhausen, als Stellvertreter des DM Konrad von Feuchtwangen namens des DOH Mainz sowie Äbtissin und Konvent des Zisterzienserinnenklosters Tiefenthal wegen des Patronatsrechts der Pfarrkirche, des Zehnten und einer Kapelle in Wiesbaden [mit Vollmacht des DM Konrad von Feuchtwangen für den Kt Luther], 1286 Juni 23; Nr. 70: Annahme dieses Spruchs durch Äbtissin Sophia und den Konvent des Zisterzienserinnenklosters Tiefenthal (Difindal), 1287 Febr. 22; Nr. 71: Verpflichtung durch DM Konrad von Feuchtwangen und Luther [von Pirmont], Kt zu Frankfurt: ewige Nutzung der von + Kuno [I.] von Münzenberg dem DO-Spital zu Frankfurt gestifteten 11 Huben und 110 Malter Weizengült zu Eckenheim für Zwecke des Spitals, 1287 März 13; Nr. 72: Bekundung durch Lambert [Randnotiz: comes de Gleichen], Propst des Marienstifts zu Erfurt: Tausch der stiftischen St. Nikolaikirche an der Lehmannsbrücke zu Erfurt gegen die DO-Pfarrkirche St. Lorenz zu [Groß-]Fahner, 12[90] März 2; Nr. 73: Schiedsspruch Erzbischof Gerhards [II.] von Mainz zwischen dem DO und den Verwandten des Erzbischofs, den Brüdern Philipp und Gottfried von Bickenbach, wegen des Patronatsrechts der Kirche zu Röllbach und wegen der Gerichtsbarkeit im Dorf [Groß-]Heubach, 1291 Feb. 18; Nr. 74: Urteil Erzbischof Gerhards [II.] von Mainz auf Grund der Nachforschungen des Hermann, Vitztum in Aschaffenburg, und des Heinrich, Mainzer Amtmann in Wildenberg, wegen der zwischen Kt und Brüdern des DOH Röllbach einerseits und den Brüdern Philipp und Gottfried von Bickenbach andererseits strittigen Gerichtsbarkeit in [Groß-]Heubach, 1291 Juli 23; Nr. 75: Bekundung durch Äbtissin Agnes und den Konvent des Zisterzienserinnenklosters Himmelthal (in Valle Celi): Beilegung ihrer Streitigkeiten mit Kt Eberswin und dem DOH Mgh wegen des Zehnten zu Klotzenhof (Clozenhusen) und Mechenhard, 1291 [o.M. o.T.]; Nr. 76: Tausch von Gütern zu Braubach (in terminis de Brubacho) zwischen Kt Matthias [von Lonnich] und den Brüdern des DOH Koblenz einerseits und Heinrich von Brubach, Kustos (thesaurarius), namens des Kapitels des Stifts Wetzlar (Wetflariensis) andererseits, 1292 Feb. 1; Nr. 77: Tausch von Gütern zu Kindelbrück (Kindelbrucken) gegen Güter des DOH Griefstedt zu Sömmern (Sumaringen) durch Graf Heinrich von Kirchberg, 1293 März 3; Nr. 78: Schenkung einer ihm durch die Brüder Eckard und Heinrich von Kanwerfen aufgelassenen Hube zu Büchel (Buchelde) an das DOH Griefstedt durch Graf Friedrich von Rawenswald, 1293 Dez. 21; Nr. 79: Übergabe aller Güter zu [Groß-]Heubach und Röllbach an das DOH Mgh durch Eigil von Röllbach gegen Haltung eines Jahrtags, 1294 Jan. 13; Nr. 80: Beurkundung durch Johann, Dekan von St. Gangolf zu Mainz, [vom Erzbischof von Trier bestellter Richter]: Übergabe seiner Güter an das DOH Mainz durch Adolf, Pfarrer zu Blessberg, gegen ein Leibgeding, 1296 Aug. 25; Nr. 81: Bestätigung durch Erzbischof Gerhard [II.] von Mainz: Übergabe des Patronatsrechts der Pfarrkirche St. Marien in Udenmünster in Mainz an das DOH Mainz und Verzicht darauf durch Werner von Bolanden und Philipp von Hohenfels, 1296 Sept. 25; Nr. 82: Willebrief des Grafen Gottfried [VI.] von Ziegenhain und seiner Ehefrau Mechthild, Tochter des Landgrafen Heinrich [I.] von Hessen: Schenkung des Heuzehnten zu Seibelsdorf (Syboldesdorf) an das DOH Marburg durch Herden von Rulnkirchen, 129[0] Dez. 16; Nr. 83: Bestätigung des Papstes Bonifaz VIII.: Schenkung des Patronatsrechts zu Böttigheim (Betenkeim) an das DOH Mgh durch Gottfried von Schlüsselberg (de Scluzzelberg), 1298 März 27; Nr. 84: Verkauf des Dorfs Schmachtenberg an das DOH Mgh durch Gerlach von Breuberg, 1298 Feb. 14; Nr. 85: Verkauf der Burg Riedselz samt den Dörfern Riedselz, Weilingen (Überlingen), Diefenbach (Diffenbach) [oder Diefenbacherhof] und Nieder-Ingolsheim nördlich des Bremmelbachs (hie dissit der bach) an Kt Siegfried von Venningen und den Konvent des DOH Weißenburg durch Graf Emich [V.] von Leiningen[-Hardenburg] und seine Ehefrau Margarethe von Kyburg, 1371 Feb. 3; Nr. 86: Verzicht der Brüder Marquard und Gerhard Grafen von Solms auf Güter zu Odenhausen zugunsten des DOH Marburg, 1302 Mai 4; Nr. 87: Erlaubnis Erzbischof Gerhards [II.] von Mainz zur Inkorporation der Pfarrei Böttigheim (Bedenkeim) in das DOH Mgh, 1302 Juli 24; Nr. 88: Verkauf der von dem Johanniter Johann von Morsbach der Kommende Mühlheim (Muhlen) wegen eines Jahrtags für ihn und seine Eltern übergebenen 40 Morgen Feld zu [Ober-]Flörsheim an das DOH Flörsheim durch Kt Otto von Alzey und die Brüder der Tempelherrnkommende Mühlheim, 1302 Juli 19; Nr. 89: Genehmigung durch Bruder Friedrich den Wildgrafen (dictus Sylvester), Meister des Templerordens in Deutschland und im Slawenland: Verkauf der durch den Johanniter Johann von Morsbach vermachten Güter zu [Ober-]Flörsheim an das DOH Flörsheim durch die Tempelherrnkommende Mühlheim, 1302 Aug. 1; Nr. 90: Verkauf von Rechten und Besitzungen zu Groß- und Kleinseelheim (in utraque Selheim) und Schenkung des Patronatsrechts daselbst an das DOH Marburg durch Elisabeth, Witwe des Eckard von Bicken, Ritter, und ihren Sohn Eckard, 1303 Feb. 6; Nr. 91: Bestätigung durch Otto [I.] von Bruchsal (Brucsel), Herr zu Bolanden: Schenkung des Patronatsrechts der Kirche St. Marien in Udenmünster an das DOH Mainz durch seine Vorfahren, 1306 Jan. 2 [mit Vermerk über das Schicksal dieser Kirche bis zum Abriss 1749 und zur Weihe - nun als St. Peter - am 2. Mai 1756]; Nr. 92: Schenkung aller Gebäude auf der der Pfarrei St. Marien in Udenmünster benachbarten Hofstatt an das DOH Mainz durch Ludwig, Dekan von St. Peter zu Mainz, Pleban von St. Marien in Udenmünster, 1306 März 24; Nr. 93: Verkauf des Mittelbergs (Metelberg) an das DOH Griefstedt durch Heinrich von Guthern, Kt des St. Lazarusordens zu Braunsroda (Brunsrode), 1306 Mai 12; Nr. 94: Stiftung eines ewigen Lichts in die Kapelle des DOH Wetzlar durch Hubert von Buchenheim, Bürger zu Wetzlar, und seine Ehefrau Mechthild, 1306 Okt. [o.T.]; Nr. 95: Verpflichtung des DM Eberhard von Sulzberg sowie des Kt Heinrich von Vargula und der Brüder des DOH Marburg zur Haltung des von Königin Agnes von Ungarn für den + König Andreas [II.] von Ungarn gestifteten Jahrtags, 1308 März 21; Nr. 96: Bewilligung durch die Brüder Marquard und Gerhard, Grafen, Söhne des + Grafen Reimbold von Koningsberg: Verkauf von Gütern zu Willershausen an das DOH Marburg durch Heinrich Fruman [daselbst], 1308 Aug. 5; Nr. 97: Revers des Friedrich Sta[h]l von Biegen, Edelknecht: Verzicht auf Gülten aus Gütern im Dorf Dabern [= Dehrn?], die sein Vater, Herr Gottfried, als Seelgerät für seine erste Ehefrau, Friedrichs Stiefmutter, in die Pfarrei Blessberg gestiftet hatte, die Friedrich aber seit Jahren zu Unrecht einzog, gegenüber Kt Bruno und den Brüdern des DOH Mainz, Patrone dieser Pfarrei, 1312 Juli 15; Nr. 98: Verkauf einer Rente von einem Haus am Eisenmarkt zu Wetzlar [in gen. Lage], das ehedem Wigand von Gossylshusen gehörte, an Werner Steyngester [und seine Ehefrau Ottilie], Bürger zu Wetzlar, durch Kt und Brüder des DOH Marburg, 1314 [1315?] März; Nr. 99: Bestätigung durch DM Eberhard von Sulzberg: Tauschvertrag zwischen dem DOH Marburg und Dekan und Kapitel des Stifts Wetzlar und Verpflichtung des DOH Marburg wegen der eventuellen Errichtung eines Friedhofs, 1314 März 27; Nr. 100: Tausch eines Hauses und zweier Hofstätten des Kollegiatstifts in Wetzlar und von Gülten zu Lützellinden und Großen-Linden gegen den DO-Hof beim Friedhof des Stifts in Wetzlar zwischen Heinrich von Dernbach, Dekan, und dem Kapitel des Stifts St. Marien zu Wetzlar einerseits und Kt Reimbold und den Brüdern des DOH Marburg andererseits sowie deren Verpflichtung, auf dem bei ihrer Kapelle in Wetzlar künftig einzurichtenden Friedhof keine Fremden zu begraben, 1314 Mai 28; Nr. 101: Übergabe einer jährlichen Rente von 1/2 Mark Silber von 1/2 Hube bei Frohndorf (Frondorf) an den Marien- und Elisabethenaltar des DOH Griefstedt auf Bitten des Eitel Getze (Gesce), Ritter, durch Friedrich [I.] Markgraf von Meißen, Landgraf von Thüringen, 1314 Juni 4; Nr. 102: Bewilligung durch Helferich von Rudenkeim, Statthalter in Deutschland des Leonhard de Thibertis, Generalvisitators des Johanniterordens diesseits der Alpen: Verkauf des Alten und des Neuen Hofs zu [Ober-]Flörsheim an das DOH Flörsheim durch Philipp von Hohenfels, Kt derJohanniterkommende Weisheim, 1316 Dez. 22; Nr. 103: Vermerk über die Ausfolgung der untenstehenden Urkunde [von 1317 Mai 28] betr. Burg Prozelten an das kurmainzische Archiv anlässlich des Tauschs von Stadtprozelten und Neubrunn (cum castro Neubrunn) gegen die Burgen (duo castra) Neckarsulm (Solm) und Scheuerberg (Schurburg) 1483; Vermerk über den Verkauf aller Leibeigenen zu Röllbach an das DOH Mgh durch Graf Heinrich [III.] von Rieneck und dessen Ehefrau Adelheid von Ziegenhain, 1317 Apr. 5; Verkauf einer Hälfte der Burg Prozelten mit allen Rechten und Zugehörden an Elisabeth, Witwe des Gottfried von Hohenlohe[-Röttingen], und an das DOH Mgh durch Graf Poppo von Eberstein und seine Ehefrau Guta von Weilnau, 1317 Mai 28; Nr. 104: Verkauf der zwei Dörfer Faulbach und Breitenbrunn an Konrad von Gundelfingen, Lkt Fr, und [das DOH Prozelten], durch Graf Konrad [IV.] von Vaihingen und seine Ehefrau Elisabeth, Tochter des + Gottfried von Schlüsselberg, 1319 Feb. 27; Nr. 105: Quittung des Grafen Konrad [IV.] von Vaihingen und seiner Ehefrau Elisabeth, Tochter des + Gottfried von Schlüsselberg, über den Empfang der Kaufsumme und Verzicht auf die beiden Dörfer Faulbach und Breitenbrunn, 1319 März 13; Nr. 106: Verkauf einer Korngült zu Naunheim (Nunheim) an das DOH Marburg durch Mechthild, Elisabeth und Hedwig, Töchter des + Gottfried Lesch, Ritter, Nonnen zu Wirberg (Werberg), 1321 Aug. 24; Nr. 107: Übertragung eines Vermächtnisses des + Gottfried Lesch, Ritter, und seiner + Ehefrau Benedikta von ihrem Hof zu Naunheim an das DOH Marburg und an Hermann Lesch von Gleiberg (Clyperg), Ritter, und seine Erben durch Meisterin Adelheid und den Konvent des Prämonstratenserinnenklosters Dorlar, 1322 Apr. 5; Nr. 108: Bekundung durch Prior Eckard, Meisterin Odogeba und den Konvent des Augustinerinnenklosters Wirberg: Verzicht ihrer Mitschwestern Hedwig, Mechthild und Elisabeth, Töchter der + Benedikta Lesch, auf die Korngült zu Naunheim, 1323 Aug. 23; Nr. 109: Schenkung der von den Gebrüdern Halber von Windecken (de Wonecke) erkauften Güter zu [Ober-]Mörlen (Morle) an die Pitanz des DOH Marburg durch Agnes, Witwe des Burggrafen Johann [I.] von Nürnberg, nach ihrem Tod zu verwenden zur Haltung zweier Jahrtage für ihre + Eltern Landgraf Heinrich [I.] von Hessen und seine Ehefrau Mechthild [von Kleve] sowie für sie selbst, 1323 Juni 19; Nr. 110: Schenkung eines Hauses zu Marburg [in gen. Lage] an das unter der Leitung des DOH Marburg stehende Franziskusspital bei Marburg durch Agnes, Witwe des Burggrafen Johann [I.] von Nürnberg, 1324 Dez. 14; Nr. 111: auf Bitten des Grafen Gerlach [I.] von Nassau[-Saarbrücken] erfolgte Zustimmung der Äbtissin Elisabeth und des Konvents des Zisterzienserinnenklosters Tiefenthal zur Investitur des vom DOH Mainz präsentierten Klerikers Heinrich, Sohn des Schultheißen Heinrich von Wiesbaden, in die Pfarrkirche zu Wiesbaden, 1326 Mai 12; Nr. 112: Schenkung eines Schieferbruchs bei der Burg Blankenstein an das DOH Marburg durch Landgraf Otto von Hessen, 131[7] Dez. 31; Nr. 113: Schiedsspruch des Friedrich Herr in Heldrungen und seiner Söhne Albrecht und Friedrich: Verzicht auf 21/2 Huben, 1 Hof und dessen Zugehörden in [Groß-]Rudestedt (Rudenstete) zugunsten des Kt Berthold von Elxleben und der Brüder des DOH Griefstedt sowie zugunsten des Heinrich von Bleicherode namens des Kt Nikolaus von Beichlingen und der Brüder des DOH Erfurt durch Dietrich von Raspenberg, [Sohn des + Hermann von Raspenberg,] ehem. Burgmann in Beichlingen, 133[4] Dez. 11; Nr. 114: Übertragung von Schutz und Schirm über die DOH Mgh, Prozelten, Neubrunn und Archshofen an das Erzstift Mainz gegen eine jährliche Abgabe von 80 lb hl durch DM Wolfram von Nellenburg und Walther Rezze, Kt Mgh, 1333 Juli 12; Nr. 115: Übergabe einer am DOH gelegenen Gasse an DM Wolfram von Nellenburg, den DO und das DOH Mainz durch Bürgermeister, Rat und Bürger der Stadt Mainz, 1339 Jan. 15; Nr. 116: Verpflichtung des Johann Schuler, Schultheiß zu [Ober-]Hilbersheim, die dem Hofgut des DOH Mainz zu [Ober-]Hilbersheim auferlegte Brandschatzung aufzuheben und es nicht weiter zu beschweren, 1371 Juli 18.
Archivaliensignatur:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, JL 425 Bd 40 Qu. 5
Kontext:
Sammlung Breitenbach zur Geschichte des Deutschen Ordens >> Vierter Teil. Vermischtes >> Tom XXXX, Manuskripte Jakob Breitenbachs zur Geschichte des Deutschen Ordens >> Ursprung und Privilegien
Laufzeit:
1207-1818
Digitalisat im Angebot des Archivs:
kein Digitalisat verfügbar
Bestand:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, JL 425 Sammlung Breitenbach zur Geschichte des Deutschen Ordens
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