B-C Disc, 8
B-C Disc Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen)
Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen) >> 1601-1700
1629 - 1635
Enthält: Schuldner: † Bartold zum Darle Haus: am Neubrückentor; früherer Eigentümer: Pelzmacher Johan Schmitjohan Antragsteller: Fleischhauergildemeister Herman Osterman und Henrich Schweck als Vormünder der Minderjährigen zum Darle Gläubiger: Herman Schwolle; Witwe Peter Kösters; Expeditor Johan Wesseling; Witwe Engelbert Freitag; Ratsherr Johan Wernike; Arnold Wernike; Thomas Kerstiens, Küster in Kinderhaus; Johan von Detten; Henrich Funcke; Ratsherr Henrich Deiterman; Johan Üding senior; Werner Brockschmit, Pastor zu Kinderhaus; Enneke Kerstiens. Erwähnt werden ferner: Frau Jakob Havers geb. Schwolle; Johan Bollmeier; M. Henrich zum Velde; Godfrid Moller; Johan Wernike und Dietrich Schotteler als Vormünder der Kinder erster Ehe des Johan Detten, dessen zweite Frau Katharina Moderson ist; die Notare Johan Meyer, Henrich Veltwisch, Dietrich Otto und Georg Deitmars. Anlagen (in Abschrift): 1. 1622 Juni 4: Aufnahme eines Darlehens. 2. 1621 Januar 22: Desgl. 3. 1621 Januar 16: Übernahme einer Schuldforderung. 4. 1623 Juli 27: Schuldanerkenntnis. 5. 1620 Juni 6. Documentum silentii in der discussio Schmitjohan.
Archivale
Verweis: siehe auch: Acta judicialia 327
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ
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