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Rechtsstreitigkeiten zwischen den Gemeinden Werthenbach und Hainchen wegen des Weidgangs und der Viehhude in der Werthenbacher Mark sowie wegen der Wildfuhr im herrschaftlichen Wald
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Rechtsstreitigkeiten zwischen den Gemeinden Werthenbach und Hainchen wegen des Weidgangs und der Viehhude in der Werthenbacher Mark sowie wegen der Wildfuhr im herrschaftlichen Wald
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.20. W
1575-1576, 1600, 1607, 1671-1692
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gerichts- und Verhörsprotokolle; Suppliken der sich streitenden Parteien; Schreiben des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen an seinen Schwager wegen eines gegen ihn geführten Prozesses des Freiherrn von Bicken (09.11.1679); Schreiben der Kanzlei zu Siegen an die Freifrau von Bicken wegen der Beschwerde der Untertanen zu Hainchen über zu leistende Fron- und Fuhrdienste außerhalb des Landes (26.11.1691), Supplik der Untertanen zu Werthenbach wegen der dort liegenden Güter des Stifts Keppel, mit Verzeichnissen der keppelschen Güter sowie der Güter der Einwohner zu Werthenbach (1692). Korrespondenten u.a.: Thonges Scheffer (Hainchen), Hans Georg von Bicken zum Hain, Johannes Pistor (Siegen), Heinrich von Holdinghausen zu Holdinghausen, Jost Philipp von Bicken zum Hain, Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen.
Bl. 162-215
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.