Auseinandersetzungen des Amtes mit Gesellen und Lehrjungen
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Rep. 16, Nr. 1130
01.04.04. Stralsunder Handwerk Stralsunder Handwerk
Stralsunder Handwerk >> 02. 01.04.04.02. Die Stralsunder Handwerksämter >> 02.53. 01.04.04.02.53. Weber: Garnweber, Leinweber >> 02.53.02. 01.04.04.02.53.02. Klagen und Streitigkeiten
1696 - 1842
Klage gegen Jochim Bretz wegen Anstellung der ihrem Greifswalder Meister entlaufenen Knipsche Ilse Prütz.- Klage der Knäpsche (Knipsche) Marie Elisabeth Wendt gegen Meister Peter Hinrichs und seinen Stiefsohn Berend Cordes wegen Beleidigung.- Streit der Webergesellen wegen der vom Meister Wienholz verweigerten Entlassung seiner weiblichen Arbeitskraft zugunsten einer männlichen (1795).- Verhandlungen über die Abschaffung der gewöhnlichen Gesellenmahlzeiten an den drei hohen Festtagen.- Gesuch des Webermeisters Fromm um Erlaß der seinem Gesellen auferlegten Strafe.- Klage der Leinwebergesellen über ihre Alterleute wegen Erlasses der auf Grund einer eigenmächtig abgehaltenen Versammlung erhaltenen Strafe.- Klage des Webergesellen Berkentins wegen verweigerten Aufenthalts in der Herberge.- Verhandlungen über den Antrag auf gleiche Rechte von verheirateten und unverheirateten Gesellen.- Verhandlungen des Amtes über die Anspruchsverhältnisse der Gesellen zu unzünftigen Arbeiten.- Oblatensiegel der Stadt Greifswald.- Siegel des Amtes Franzburg.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ