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Gründung und Ausstattung eines Hospitals in Blankenau durch Dekan Dietrich und Bertradis, Äbtissin von Blankenau
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Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Hospitäler >> Nicht näher bestimmte Spitäler
1287 Mai 16
Ausfertigung, Pergament, 3 an Pergamentstreifen anhängende Siegel (Siegel Nr. 1 und 2 ab und verloren, Siegel Nr. 3 beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in Blanckenouwe anno domini M° CC° LXXX° VII° proxima feria sexta post ascensionem domini
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dietrich (Theodericus), Dekan und Gründer des Klosters Blankenau [Lkr. Fulda], gründet zusammen mit Bertradis, der Äbtissin des dortigen Frauenklosters, und mit Zustimmung Abt Marquards (Marcwardi) [von Bickenbach] und des Konvents von Fulda, ein Hospital und stattet es mit Gütern und Lehen in Hainzell (Heincelle) [heute: Gem. Hosenfeld, Lkr. Fulda], Besges (Besewing) und Malkes (superiori Malkoris) [heute: Stadtteile von Fulda], Stockhausen (Stochusen) [heute: Ortsteil von Herbstein, Vogelsbergkreis] sowie Harmerz (Hamundis) [heute: Stadtteil von Fulda] aus. Als Kaplan des Hospitals wird Bertho (Berthoo) von Rombach (Ruhenbach) bestellt, der Einkünfte aus Hainzell erhält, die zuvor vom verstorbenen Ritter Konrad von Fischborn (Vischburn) gekauft wurden. Nennung von Zeugen. Ankündigungen der Siegel Abt Marquards und des Konvents von Fulda. Handlungsort: Blankenau.
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Dietrich, Dekan des Klosters Blankenau]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Marquard von Bickenbach, Abt von Fulda]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konvent des Klosters Fulda
Beiliegend ein handschriftliches Kurzregest.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.