Der Bürgermeister Albert Prael und der Ratsverwandte Johann Schmit zu Schwerte machen bekannt, daß Abt Heinrich Duden sie, jeden mit einer Hand, zugunsten des Hospitals mit dem Steingut zu Oeverberg bei Schwerte behandigt hat. Sie sollen nichts von dem Gut entfremden und jährlich davon als Pacht zwei Gulden Dortmunder Währung liefern. Nach dem Tod einer Hand soll der Rat zu Schwerte eine andere gewinnen. - Es siegelt Wilhelm Schlechtendahl, Rentmeister des Abts.
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Der Bürgermeister Albert Prael und der Ratsverwandte Johann Schmit zu Schwerte machen bekannt, daß Abt Heinrich Duden sie, jeden mit einer Hand, zugunsten des Hospitals mit dem Steingut zu Oeverberg bei Schwerte behandigt hat. Sie sollen nichts von dem Gut entfremden und jährlich davon als Pacht zwei Gulden Dortmunder Währung liefern. Nach dem Tod einer Hand soll der Rat zu Schwerte eine andere gewinnen. - Es siegelt Wilhelm Schlechtendahl, Rentmeister des Abts.
AA 0544, 2159
AA 0544 Werden, Urkunden (AA 0544)
Werden, Urkunden (AA 0544) >> 4. Nr. 1800-2399 (1564-1601)
1579 Dezember 8
Diverse Registraturbildner
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Unterschrift des Bürgermeisters
Vermerke: Unterschrift des Bürgermeisters
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.6. V - Z (Tektonik)
- 1.2.6.9. Werden (Tektonik)
- Werden, Urkunden AA 0544 (Bestand)
- 4. Nr. 1800-2399 (1564-1601) (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International