Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
1189
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden Stadt Warendorf Urkunden
Stadt Warendorf Urkunden
1732 April 9
Regest: Die Geschwister Maria Catharina und Anna Catharina Zumvelde und Johann Henrich Winnicher, Bürger und Linnentuchhändler zu Warendorf, Witwer der verstorbenen Anna Gertraudt Zumvelde, verkaufen dem Johann Kalthoff, Bürger und Bäckeramtsverwandten zu Warendorf, und seiner Frau Maria Catharina Dünhenfft ihr Haus auf der Lüddingerstraße zwischen den Häusern der Erben Middendorff und des Jobst Everwandt gelegen, samt Bei- und Brauhaus, Braupfanne und Braugerätschaften sowie allem, was darin mauer-, nagel- und pfahlfest ist, ebenso die Brunnengerechtsame für den Brunnen vor Everwandts Tür. Der Kaufpreis beträgt 1200 Reichstaler und wird bar bezahlt. Die Verkäufer setzen all ihr Hab und Gut zum Pfande. Der Vertrag wird geschlossen im Hause der Verkäufer auf dem Neuenhof. Zeugen; Anton Köster und Jobst Hoetmerg, Bürger zu Warendorf. Notariatsinstrument des Franz Wilhelm Zuhorn.
Ausfertigung - Pergament 29,5 x 50 cm; Unterschrift und Signetstempel des Notars. Bisher unverzeichnet.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.