Jost von Oell zu Frillentroff belehnt zu Behuf des Paters und der Konventualen des Klosters Ewig den Johan Degenhardt, Bürger zu Attendorn, mit dem Teil des Hofes und der Mühle zu Listernoell, Ksp. Attendorn, und mit einem anderen Hof daselbst, wie sie diese von dem verstorbenen Johan Schmallenbergh, Bürger zu Attendorn, erblich erhalten haben, dem dritten Teil des Gutes zu Mohllenhoffe, Ksp. Valbert, und einem Teil der Hammerstätte daselbst. Der Aussteller siegelt.
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Jost von Oell zu Frillentroff belehnt zu Behuf des Paters und der Konventualen des Klosters Ewig den Johan Degenhardt, Bürger zu Attendorn, mit dem Teil des Hofes und der Mühle zu Listernoell, Ksp. Attendorn, und mit einem anderen Hof daselbst, wie sie diese von dem verstorbenen Johan Schmallenbergh, Bürger zu Attendorn, erblich erhalten haben, dem dritten Teil des Gutes zu Mohllenhoffe, Ksp. Valbert, und einem Teil der Hammerstätte daselbst. Der Aussteller siegelt.
A 107u, 349 - a
A 107u Kloster Ewig - Urkunden
Kloster Ewig - Urkunden >> 6. 1601 bis 1650
1632 August 31
Vermerke: Urschr., Pap., Siegel auf Papier aufgedrückt
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:50 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Ewig (Tektonik)
- Kloster Ewig / Urkunden (Bestand)
- 6. 1601 bis 1650 (Gliederung)