Die Schöffen von Gladbach bekunden, in Einvernehmen mit den gemeinen Geschworenen des Kirchspiels von Gladbach, auf Befehl der Amtleute von Jülich und Berg und des Junkers von Blankenheim, und nach gepflogenem Rath mit der Gemeinde der Stadt und des Kirchsspiels, daß sie mit Aelet Hellynx Priorin, Irmgart Boenen Kelnerin, Nese Goltsteyns Küsterin und dem gemeinen Jungfern-Convent des Gotteshauses zu dem Newenwerke sich wegen eines Weges an der moelen vertragen habe. In dem jaire unss heren duysent vierhundert vunff ind seestich op sent vytz avent.
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Die Schöffen von Gladbach bekunden, in Einvernehmen mit den gemeinen Geschworenen des Kirchspiels von Gladbach, auf Befehl der Amtleute von Jülich und Berg und des Junkers von Blankenheim, und nach gepflogenem Rath mit der Gemeinde der Stadt und des Kirchsspiels, daß sie mit Aelet Hellynx Priorin, Irmgart Boenen Kelnerin, Nese Goltsteyns Küsterin und dem gemeinen Jungfern-Convent des Gotteshauses zu dem Newenwerke sich wegen eines Weges an der moelen vertragen habe. In dem jaire unss heren duysent vierhundert vunff ind seestich op sent vytz avent.
AA 0460 Neuwerk, Benediktinerinnen, Rep. u. Hs.
Neuwerk, Benediktinerinnen, Rep. u. Hs. >> 1. Repertorien und Handschriften >> Urkundenabschriften
1495 Juni 14
Urkunde
Verweis: fol. 6v
Urkundenabschriften
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:35 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
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