1613 März 12 Die Grafen Ludwig Eberhard von Hohenlohe und Gottfried zu Oettingen sowie die Schenken Eberhard und Albrecht zu Limpurg als Vormünder der Grafen Philipp Heinrich und Georg Friedrich von Hohenlohe bewilligen Schultheiß, Bürgermeister, Gericht und Bürgerschaft zu Sindringen die Aufnahme eines Darlehens über 1.000 ungarische oder anderer Reichsstände Dukaten, 1.000 Königstaler, 1.000 Reichsguldentaler und 1.000 fl italienische Bononier bei Philipp Culmann, kurpfälzischer Stiftsschaffner zu Mosbach, und seiner Ehefrau Rosina. SA: Waldenburger Vormundschaft. Ausf.; Perg. 1 Sg.; in Holzkapsel ohne Deckel; Siegelbild zerstört.
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1613 März 12 Die Grafen Ludwig Eberhard von Hohenlohe und Gottfried zu Oettingen sowie die Schenken Eberhard und Albrecht zu Limpurg als Vormünder der Grafen Philipp Heinrich und Georg Friedrich von Hohenlohe bewilligen Schultheiß, Bürgermeister, Gericht und Bürgerschaft zu Sindringen die Aufnahme eines Darlehens über 1.000 ungarische oder anderer Reichsstände Dukaten, 1.000 Königstaler, 1.000 Reichsguldentaler und 1.000 fl italienische Bononier bei Philipp Culmann, kurpfälzischer Stiftsschaffner zu Mosbach, und seiner Ehefrau Rosina. SA: Waldenburger Vormundschaft. Ausf.; Perg. 1 Sg.; in Holzkapsel ohne Deckel; Siegelbild zerstört.
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ba 5 U 56
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ba 5 Urkunden
Urkunden >> 1. Haus und Herrschaft Hohenlohe
1613 März 12
1 Urkunde
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Culmann; Philipp, Stiftsschaffner zu Mosbach
Culmann; Rosina geb. Huebelin
Hohenlohe; Georg Friedrich, Graf von
Hohenlohe; Ludwig Eberhard, Graf von
Hohenlohe; Philipp Heinrich, Graf von
Huebelin; Rosina s. u. Culmann
Limpurg; Albrecht, Schenk zu
Limpurg; Eberhard, Schenk zu
Oettingen, Gottfried, Graf von
Sindringen, Forchtenberg KÜN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:20 MEZ