Oberamtsberichte, Bd. 79
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 523 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1802
Enthält u. a.: Ausfuhr von Wolle ins Ausland und das Steigen der Inlandspreise (Bl. 5-14).- Strittiger Bier- und Branntweinzwang des Ritterguts Hainewalde über die Freihäusler in Oberoderwitz (Bl. 96-98).- Strittige Holzfuhrdienste in Ruppersdorf (Bl. 99-102).- Führung der Kirchenbücher in Zittau und Erteilung von Attestaten (Bl. 122-127).- Wolleinkauf durch unkonzessionierte Händler auf dem Lande (Bl. 128-130).- Appretierung schlesischer Tuche durch Tuchmacher in Kamenz (Bl. 138-142).- Lehnsangelegenheiten des Ritterguts Liebstein (Bl. 152-157, 161).- Flucht Oberlausitzer Untertanen vor der Rekrutenwerbung (Bl. 193-198).- Statuten der gelehrten Gesellschaft Görlitz (Bl. 254-258).- Gesuch des Juden Moses Abraham Dreyo um Konzession zur Eröffnung eines Handels in Muskau (Bl. 259-261).- Revision der Verwaltungsführung des Rats zu Zittau (Bl. 316-321, 438).- Erhebung des Teilschillings auf Nachlässe von Freihäuslern in Berthelsdorf (Bl. 344-347).- Übereinkommen mit Österreich über die Auslieferung von Verbrechern (Bl. 350).- Einfuhr ausländischer ungesetzlicher Münzsorten (Bl. 362-368).- Differenzen wegen des sogenannten Betteldreschens in Niederruppersdorf (Bl. 465-467).- Ernteprognose (Bl. 529).- Untersuchungssache gegen Johann Karasek (auch: Karaseck) und Mitbeschuldigte (Bl. 540-595).- Veränderungen in den Rekrutierungsanforderungen der Regimenter gegenüber den Gerichtsherrschaften (Bl. 654-657).- Bekämpfung einer bei Bischofswerda befindlichen Zigeunerbande (Bl. 677-680).- Gesuch um Genehmigung einer Innung der Müller in Hainewalde und Oderwitz (Bl. 690-694).- Schankrecht in der landvogteilichen Seidau (Bl. 699-708).- Strittiges Verkaufsrecht der Gaußiger Gerichtsherrschaft an einem Freigut in Brösa (Bl. 713-721).- Ernteergebnisse (Bl. 789).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:17 MEZ
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