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Verzeichnungsstufe:
Archivale
Archivaliensignatur:
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, Kurköln IX Nr. 19
Kontext:
Kurköln IX, Münzsachen >> 1 Urkunden
Laufzeit:
1502 Juni 7
Sonstige Erschließungsangaben:
Beschreibung: Mainz.Die Erzbischöfe Bertold von Mainz, Johann von Trier und Hermann von Köln und Pfalzgraf Philipp bei Rhein bekennen, dass, nachdem am 1. September 1488 zu Frankfurt zwischen Erzbischof Bertold und Pfalzgraf Philipp über eine Silbermünze neben einer goldenen eine Münzordnung abgeschlossen worden war, die Erzbischöfe von Trier und Köln, die bereits vorher bezüglich der goldenen Münze angeschlossen waren, sich dieser Münzordnung angeschlossen haben.Gegenstände der Ordnung sind folgende Punkte: Münzfuß des rheinischen Guldens; Verwendung der alten Baseler, Nördlinger, Frankfurter sowie der Sigmundischen, Sächsischen, Brandenburgischen, neuen Baseler, Nördlinger, Frankfurter und Nürnberger Gulden ab 29. September; Vorschriften für Wechsler und Münzmeister beim Münzwechsel. Verwendung der silbernen Münzen und Bestimmungen über deren Münzfuß; Verhältnis zum rheinischen Gulden und der Silbermünzen untereinander; Kennzeichnung der Münzen durch Anfangsbuchstaben der Namen der ausgebenden Fürsten. Vorschriften über Münzmeister, Wechsler, Probationstage, Schlagschatz und Münzhandel. Dechant und Kapitel der Domstifte zu Mainz und Köln bekräftigen diese Ordnung mit ihren Siegeln.gegeben ist zo Mentz off dinßtag nach Sandt Bonifacien tag.Ausfertigung. Pergament.3 Siegel, 3 Siegel verl.

Digitalisat im Angebot des Archivs:
kein Digitalisat verfügbar
Bestand:
101.09.00 Kurköln IX, Münzsachen