Unternehmen, Innungen und Verbände: Landwirtschaftskammer Kassel (Bestand)
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Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Nichtstaatliche Archive und Deposita >> Vereine, Stiftungen, Parteien und Verbände >> Unternehmen, Innungen und Verbände
1946-1949
Enthält: Geschäftstagebücher
Bestandsgeschichte: Die Bestände der Landwirtschaftkammer Kassel aus der Zeit bis 1945 wurden durch Kriegseinwirkungen völlig zerstört. Weitere Akten wurden nach Auskunft des Hessischen Landesamts für Regionalentwicklung und Landwirtschaft 1985/86 vernichtet. Bei den vorliegenden Resten handelt es sich um Bestandssplitter, die 1971 von der Murhardschen Bibliothek in Kassel übernommen wurden.
Geschichte des Bestandsbildners: Landwirtschaftskammern sind als Organisationen landwirtschaftlicher Selbstverwaltung politische Interessenvertretungen, die zugleich aber auch die technische Entwicklung der Landwirtschaft fördern sollen.
Die Landwirtschaftskammer Kassel wurde 1894 auf der Grundlage des Preußischen Gesetzes über die Landwirtschaftskammern vom 30. Juni 1894 gegründet. Die Spitzenorganisation der Landwirtschaftskammern war bis in die Zeit der Weimarer Republik hinein der 1872 gegründete Deutsche Landwirtschaftsrat. In den 1920er/30er Jahren erfolgte die Umbenennung in Landwirtschaftskammer Kurhessen. 1933 ging diese zusammen mit den übrigen Kammern im Reichsnährstand auf, wurde jedoch nach 1945 wieder hergestellt; die Neuordnung regelte das Gesetz vom 24. Juni 1953. Durch das Gesetz vom 22. Juli 1969 wurde die Land- und Forstwirtschaftskammer Kurhessen, wie die ehemalige Kammer Kassel mittlerweile hieß, aufgelöst.
Findmittel: Kartei
Referent: Murk, 2006
Bestandsgeschichte: Die Bestände der Landwirtschaftkammer Kassel aus der Zeit bis 1945 wurden durch Kriegseinwirkungen völlig zerstört. Weitere Akten wurden nach Auskunft des Hessischen Landesamts für Regionalentwicklung und Landwirtschaft 1985/86 vernichtet. Bei den vorliegenden Resten handelt es sich um Bestandssplitter, die 1971 von der Murhardschen Bibliothek in Kassel übernommen wurden.
Geschichte des Bestandsbildners: Landwirtschaftskammern sind als Organisationen landwirtschaftlicher Selbstverwaltung politische Interessenvertretungen, die zugleich aber auch die technische Entwicklung der Landwirtschaft fördern sollen.
Die Landwirtschaftskammer Kassel wurde 1894 auf der Grundlage des Preußischen Gesetzes über die Landwirtschaftskammern vom 30. Juni 1894 gegründet. Die Spitzenorganisation der Landwirtschaftskammern war bis in die Zeit der Weimarer Republik hinein der 1872 gegründete Deutsche Landwirtschaftsrat. In den 1920er/30er Jahren erfolgte die Umbenennung in Landwirtschaftskammer Kurhessen. 1933 ging diese zusammen mit den übrigen Kammern im Reichsnährstand auf, wurde jedoch nach 1945 wieder hergestellt; die Neuordnung regelte das Gesetz vom 24. Juni 1953. Durch das Gesetz vom 22. Juli 1969 wurde die Land- und Forstwirtschaftskammer Kurhessen, wie die ehemalige Kammer Kassel mittlerweile hieß, aufgelöst.
Findmittel: Kartei
Referent: Murk, 2006
0,1 MM
Bestand
Literatur: Schleichert, H.: Werden und Wirken der Landwirtschaftskammer zu Kassel in den 75 Jahren ihres Bestehens, Kassel 1969
Literatur: Mollitor, P.: Die preußischen Landwirtschaftskammern. Ihre Geschichte, ihre Errichtung, ihre Zweckbestimmung usw. nach dem Hauptgesetz vom 30. Juni 1894, Abänderungsgesetz vom 16. Dez. 1920, Ergänzungsgesetz vom 22. Mai 1923, Berlin 1926
Literatur: Schumacher, M.: Quellen zur Geschichte der Landwirtschaftskammern und landwirtschaftlichen Genossenschaften in der Weimarer Republik, in: Der Archivar 30 (1977), S. 274-279
Literatur: Twiesselmann, H.: Ein Beitrag zur Geschichte und Kritik der preussischen Landwirtschaftskammern sowie die Anwendung der gewonnenen Resultate auf die übrigen deutschen Bundesstaaten, Tübingen 1906
Literatur: Mollitor, P.: Die preußischen Landwirtschaftskammern. Ihre Geschichte, ihre Errichtung, ihre Zweckbestimmung usw. nach dem Hauptgesetz vom 30. Juni 1894, Abänderungsgesetz vom 16. Dez. 1920, Ergänzungsgesetz vom 22. Mai 1923, Berlin 1926
Literatur: Schumacher, M.: Quellen zur Geschichte der Landwirtschaftskammern und landwirtschaftlichen Genossenschaften in der Weimarer Republik, in: Der Archivar 30 (1977), S. 274-279
Literatur: Twiesselmann, H.: Ein Beitrag zur Geschichte und Kritik der preussischen Landwirtschaftskammern sowie die Anwendung der gewonnenen Resultate auf die übrigen deutschen Bundesstaaten, Tübingen 1906
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 8:12 AM CEST