Der Hohentwiel - Tausend Jahre Herzogsburg
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/008 S974075/401
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/008 Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1997
Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1997 >> November 1997
Mittwoch, 12. November 1997
Die Alemannen gaben dem Vulkankegel in der Nähe der heutigen Stadt Singen den Namen Dwiel, in Urkunden hieß er Duellium oder Duellum. Auf dem Berg amtierten die ersten Herzöge von Schwaben. Im Mittelalter wurde die Burg von den Herren von Singen und den Herren von Twiel neu gebaut. Erst als der des Landes verwiesene Herzog Ulrich von Württemberg kurz nach 1500 nach dem Twiel griff, begann dessen lange Geschichte. Der Herzog und seine Nachfolger bauten eine riesige Festung, die im Dreißigjährigen Krieg fünf Belagerungen überstand. Um 1800 wude sie von napoleonischen Soldaten gesprengt. Joseph Victor von Scheffel quartierte sich 50 Jahre später im Gasthof am Hohentwiel ein und schrieb dort seinen Roman "Ekkehard".
Südwest 3
0:28:25; 0'28
Audio-Visuelle Medien
Singen (Hohentwiel) KN
Bauwerk: Festung Hohentwiel
Krieg: Dreißigjähriger Krieg: Festung Hohentwiel
Mittelalter: Burg Hohentwiel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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