Anspruch auf Bestätigung eines zwischen den Brüdern errichteten Vergleichs vom 4. und 9. Dez. 1734 über das Testament ihres Vaters B. W. von Kinsky, Landdrosten und Gouverneurs des Fürstentums Moers, von 1707 und das dazugehörende Kodizill von 1720. Der Vertrag regelt die Besitzansprüche auf Güter zu Lüttich und die Abfindung ihrer Schwestern Elisabeth von Lauersfort und Vincentia von Kinsky.
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Anspruch auf Bestätigung eines zwischen den Brüdern errichteten Vergleichs vom 4. und 9. Dez. 1734 über das Testament ihres Vaters B. W. von Kinsky, Landdrosten und Gouverneurs des Fürstentums Moers, von 1707 und das dazugehörende Kodizill von 1720. Der Vertrag regelt die Besitzansprüche auf Güter zu Lüttich und die Abfindung ihrer Schwestern Elisabeth von Lauersfort und Vincentia von Kinsky.
AA 0627, 3188 - K 635/1645
AA 0627 Reichskammergericht, Teil V: I-L
Reichskammergericht, Teil V: I-L >> 2. Buchstabe K
(1707-1734) 1743
Enthaeltvermerke: Kläger: Gebrüder Moritz Wilhelm und Franz Friedrich von Kinsky, Schloß Stein [an der Maas] Beklagter: Entfällt Prokuratoren (Kl.): Dr. Philipp Ludwig Meckel (1743) Prozeßart: Confirmationis contractus Beweismittel: Vergleich der Brüder von 1734 (6 - 10). Beschreibung: 12 Bl., lose; Protokoll ohne Eintrag, 3 Aktenstücke.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:17 MESZ