Dr.jur. Johann Georg Auerbach für seine Ehefrau Maria Catharina, geboren Rotschier, Bürger zu Mühlhausen (Beklagte). Emanuel Mehlbach, Bürger zu Mühlhausen (Kläger)
Vollständigen Titel anzeigen
A 53, A Nr. 59 (Benutzungsort: Wernigerode)
Registratursignatur: A 1395
A 53 (Benutzungsort: Wernigerode) Reichskammergericht zu Wetzlar
Reichskammergericht zu Wetzlar >> 01. Prozesse Buchstabe A
1686 - 1695
Enthält: appellationis
Mehlbach verlangte 400 Taler, den Restanteil an einem Haus, welches die Ehefrau des Klägers in erster Ehe mit Gottfried Mehlbach, dem verstorbenen Bruder des Beklagten, bewohnte. Dr. Auerbach, ihr zweiter Ehemann, hatte den Mehlbach bis auf diese 400 Taler ausgezahlt, als das Haus abbrannte. Auf den Neubau erhob der Beklagte erneut Anspruch von 75%, wenn er nicht sofort die noch ausstehenden 400 Taler bekäme.
Mehlbach verlangte 400 Taler, den Restanteil an einem Haus, welches die Ehefrau des Klägers in erster Ehe mit Gottfried Mehlbach, dem verstorbenen Bruder des Beklagten, bewohnte. Dr. Auerbach, ihr zweiter Ehemann, hatte den Mehlbach bis auf diese 400 Taler ausgezahlt, als das Haus abbrannte. Auf den Neubau erhob der Beklagte erneut Anspruch von 75%, wenn er nicht sofort die noch ausstehenden 400 Taler bekäme.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:29 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.07. Territorienübergreifende Bestände (Tektonik)
- 01.07.02. Reichskammergerichtsakten (Tektonik)
- Reichskammergericht zu Wetzlar (Bestand)
- 01. Prozesse Buchstabe A (Gliederung)
- Dr.jur. Johann Georg Auerbach für seine Ehefrau Maria Catharina, geboren Rotschier, Bürger zu Mühlhausen (Beklagte). Emanuel Mehlbach, Bürger zu Mühlhausen (Kläger) (Archivale)