Klage (vor dem Stadtrichter) des Bernt ton Tye ./. Johan Huge. der Beklagte bewarb sich um Dorothea, die Tochter des + Michael ton Tye, des Bruders des Klägers. Er wurde abgewiesen. Er soll dann dem Kläger 100 Taler versprochen haben, wenn durch seine Bemühungen die Ehe zu Stande kommen würde. Die Ehe ist geschlossen; der Kläger verlangt die 100 Taler.
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Klage (vor dem Stadtrichter) des Bernt ton Tye ./. Johan Huge. der Beklagte bewarb sich um Dorothea, die Tochter des + Michael ton Tye, des Bruders des Klägers. Er wurde abgewiesen. Er soll dann dem Kläger 100 Taler versprochen haben, wenn durch seine Bemühungen die Ehe zu Stande kommen würde. Die Ehe ist geschlossen; der Kläger verlangt die 100 Taler.
B-Acta jud, 189
B-Acta jud Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten)
Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten) >> 1501-1600
1552 - 1552
Enthält: Der Beklagte bestreitet das Versprechen; er will den Kläger für seine Dienste 7 Ellen englischen Tuchs gegeben haben. Erwähnt werden Berndt Magnus; die Richteherren Hinrich Travelman und Hinrich Bispinck.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:26 MEZ