Michel Beck, seßhaft zu Gruol, verkauft für 20 Gulden Landeswährung, deren Empfang er bestätigt, an Matis Eck und Simon Klaynenmayer, auch von Gruol und Pfleger unserer lieben Frau, 1Gulden jährlicher Gült, zahlbar 8 Tage vor bis 8 Tage nach Martini [4. - 18. November], aus folgenden Stücken und Gütern, die Martin Buckenmayer, sein Tochtermann, für ihn gesetzt hat: 1 Jauchert Ackers "uff Stockach" (Furchgenosse: Hans Lock; Anlieger: Jörg Locks Aichhofacker; Rosbeckin (1)); 1/2 Jauchert auf dem Berg (Furchgenosse: Martin Miller; Anlieger: Veit Schick, Hans Fleuz, 1/2 Jauchert am Haigerlocher Weg (Furchgenosse: Hans Minzer; Anlieger: Hans Mader, Enderis Miller, Blesius Payer); 3 Vierteln Wiesen in "Fingerhietten" (Anlieger: Peter Held, Blesius Payer). Die Gült kann mit 20 Gulden abgelöst werden. Martin Buckenmayer bekundet, daß er diese Einsetzung für seinen Schwiegervater (schweher) freiwillig getan hat (1) "Rosbeckin" auf Rasur
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Michel Beck, seßhaft zu Gruol, verkauft für 20 Gulden Landeswährung, deren Empfang er bestätigt, an Matis Eck und Simon Klaynenmayer, auch von Gruol und Pfleger unserer lieben Frau, 1Gulden jährlicher Gült, zahlbar 8 Tage vor bis 8 Tage nach Martini [4. - 18. November], aus folgenden Stücken und Gütern, die Martin Buckenmayer, sein Tochtermann, für ihn gesetzt hat: 1 Jauchert Ackers "uff Stockach" (Furchgenosse: Hans Lock; Anlieger: Jörg Locks Aichhofacker; Rosbeckin (1)); 1/2 Jauchert auf dem Berg (Furchgenosse: Martin Miller; Anlieger: Veit Schick, Hans Fleuz, 1/2 Jauchert am Haigerlocher Weg (Furchgenosse: Hans Minzer; Anlieger: Hans Mader, Enderis Miller, Blesius Payer); 3 Vierteln Wiesen in "Fingerhietten" (Anlieger: Peter Held, Blesius Payer). Die Gült kann mit 20 Gulden abgelöst werden. Martin Buckenmayer bekundet, daß er diese Einsetzung für seinen Schwiegervater (schweher) freiwillig getan hat (1) "Rosbeckin" auf Rasur
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 1 Nr. 102
Rep. X, C 3, Nr. 3 (Kasten B, Fach 26)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 1 Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urkunden
Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urkunden >> 1. Urkunden
1534 November 11 (1534 November 11 (Martin))
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel des Junkers Kaspar von Gültingen zu Gruol nur teilweise erhalten
Vermerke: Dorsualvermerk: Gübt jetzt Hanß Mader, genannt Lastenhanß [17. Jh.], No. 55 Jo. Sachß Obervogt ss. [17.Jh.], 144/6
Siegelbeschreibung: Siegel des Junkers Kaspar von Gültingen zu Gruol nur teilweise erhalten
Vermerke: Dorsualvermerk: Gübt jetzt Hanß Mader, genannt Lastenhanß [17. Jh.], No. 55 Jo. Sachß Obervogt ss. [17.Jh.], 144/6
Beck, Michel; Gruol
Buckenmayer, Martin
Eck, Mathis; Heiligenpfleger, Gruol
Fleuz, Hans
Gültingen, Kaspar von; Junker, Gruol
Held, Peter
Klaynenmayer, Simon; Heiligenpfleger, Gruol
Lauther, Hans
Lock, Hans
Lock, Jörg
Mader, Hans
Mader, Hanß genannt Lastenhanß
Miller, Endris
Miller, Martin
Minzer, Hans
Payer, Blesius
Rosbeckin
Sachß, Johann; Obervogt
Schick, Veit
Gruol, Haigerloch BL
Gültlingen, Wildberg CW
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
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