Sibilla, Markgräfin von Brandenburg, Herzogin von Jülich und Berg, Johann, ältester Sohn zu Kleve, Herzog, und Maria, dessen Gemahlin, Herzogin von Jülich und Berg, bekunden, dass ihr verstorbener Gemahl und Vater, Herzog Wilhelm, in seiner schweren und langen Krankheit aus Zuneigung zu Johann Nydecken von Baysweiler, Scholaster zu Düsseldorf, seines Kaplan, in dessen Hause gelebt und gestorben sei; dass sie deswegen das Kapitel gebeten, dieses Haus auf stete Dauer zu einem Scholasterie-Haus zu bestimmen, in der Art, dass der jeweilige Scholaster, den sie dem Kapitel präsentieren werden, beim Antritt demselben 30 Goldgulden und den Zins, den das Haus dem Kapitel abzuwerfen pflege, zahlen soll. Das Kapitel genehmigt aus Dankbarkeit gegen den Verstorbenen diesen Antrag. Mit den Siegeln der Herzoginwitwe, des Herzogs und Kapitels und mit der Unterschrift des Kanzlers Lunyuk.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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