Sammlung Wolfgang Berghoff (Bestand)
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V 004
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.4. Nachlässe und Sammlungen (V) >> 4.4.1. Nachlässe und Sammlungen von einzelnen Personen
(1509)-1813
Konkurs und Verkauf des Hauses Ermelinghof, Vermögen der Vikarie St. Fabiani et Sebastiani in Sendenhorst, Stammbaum derer von Ploennies.
Form und Inhalt: Der Bestand wurde im April 2015 von der Abteilung Westfalen des Landesarchivs NRW auf Grundlage eines Depositalvertrags mit dem Eigentümer Wolfgang Berghoff übernommen (Zugang 0036/2015). Die Unterlagen stammen aus einem Nachlass in Sendenhorst und konzentrieren sich zeitlich auf die zweite Hälfte des 18. und das beginnende 19. Jahrhundert. Weitere Informationen zur Herkunft und zur Geschichte des Bestandes liegen nicht vor.
Das einen Karton umfassende unsortierte Archivgut wurde zwischen Mai und August 2015 von den Referendaren Ascher, Baas, Homa, Kramer und Langewand im Rahmen des Erschließungsprojekts ”Haus Ermelinghof“ verzeichnet. Da es sich um einen abgeschlossenen und übersichtlichen, aber weitgehend ungeordneten und inhaltlich heterogenen Bestand handelt, erfolgte eine Neuordnung nach dem abstrakt systematisierenden Prinzip.
Das Depositum Berghoff besteht im Wesentlichen aus drei Teilen mit jeweils unterschiedlichen Themen und Laufzeiten. Die meisten Dokumente betreffen den Konkurs bzw. den Verkauf des Hauses und Gutes Ermelinghof durch die Familie von Galen im Jahre 1788. Daneben finden sich in dem Bestand Unterlagen v.a. aus dem 18. Jh. zur Verwaltung und zum Vermögen der Vikarie St. Fabiani et Sebastiani in Sendenhorst, deren Patronat bei der Familie von Plönies lag. Es liegt schließlich auch eine kleine Druckschriftensammlung mit Gesetzen und Steuerverordnungen aus dem Gouvernement Münster und dem Großherzogtum Berg (Anfang 19. Jh.) bei.
Einzelheiten zur Geschichte der von Galen und des Hauses Ermelinghof sind dem Findbuch A 442 (Haus Ermelinghof) zu entnehmen. Ergänzende Überlieferung zur Vikarie St. Fabiani et Sebastiani zu Sendenhorst findet sich in den Beständen Großherzogtum Berg (Findbuch B 070) und Regierung Münster, Kirchenregistratur (Findbuch B 202).
Münster, August 2015
Diana Ascher, Kathrin Baas, Bernhard Homa, Valentin Kramer, Knut Langewand
Form und Inhalt: Der Bestand wurde im April 2015 von der Abteilung Westfalen des Landesarchivs NRW auf Grundlage eines Depositalvertrags mit dem Eigentümer Wolfgang Berghoff übernommen (Zugang 0036/2015). Die Unterlagen stammen aus einem Nachlass in Sendenhorst und konzentrieren sich zeitlich auf die zweite Hälfte des 18. und das beginnende 19. Jahrhundert. Weitere Informationen zur Herkunft und zur Geschichte des Bestandes liegen nicht vor.
Das einen Karton umfassende unsortierte Archivgut wurde zwischen Mai und August 2015 von den Referendaren Ascher, Baas, Homa, Kramer und Langewand im Rahmen des Erschließungsprojekts ”Haus Ermelinghof“ verzeichnet. Da es sich um einen abgeschlossenen und übersichtlichen, aber weitgehend ungeordneten und inhaltlich heterogenen Bestand handelt, erfolgte eine Neuordnung nach dem abstrakt systematisierenden Prinzip.
Das Depositum Berghoff besteht im Wesentlichen aus drei Teilen mit jeweils unterschiedlichen Themen und Laufzeiten. Die meisten Dokumente betreffen den Konkurs bzw. den Verkauf des Hauses und Gutes Ermelinghof durch die Familie von Galen im Jahre 1788. Daneben finden sich in dem Bestand Unterlagen v.a. aus dem 18. Jh. zur Verwaltung und zum Vermögen der Vikarie St. Fabiani et Sebastiani in Sendenhorst, deren Patronat bei der Familie von Plönies lag. Es liegt schließlich auch eine kleine Druckschriftensammlung mit Gesetzen und Steuerverordnungen aus dem Gouvernement Münster und dem Großherzogtum Berg (Anfang 19. Jh.) bei.
Einzelheiten zur Geschichte der von Galen und des Hauses Ermelinghof sind dem Findbuch A 442 (Haus Ermelinghof) zu entnehmen. Ergänzende Überlieferung zur Vikarie St. Fabiani et Sebastiani zu Sendenhorst findet sich in den Beständen Großherzogtum Berg (Findbuch B 070) und Regierung Münster, Kirchenregistratur (Findbuch B 202).
Münster, August 2015
Diana Ascher, Kathrin Baas, Bernhard Homa, Valentin Kramer, Knut Langewand
4 Akten.; 4 Akten (1 Karton), Findbuch V 004.
Bestand
German
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET
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