Neue Verfassung! Halt! Die muß ick mir koofen! Ein Lebenszeichen von Aujust Buddelmeier, Dages-Schriftsteller mit'n jroßen Bart.
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SLG Revolution, HHI.AUT.2013.5004.19.48
HHI.Handschriftenabteilung-I Handschriftenabteilung I
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1849
Der Arzt und Publizist Adalbert Dorotheus Salomo Cohnfeld (1809-1868) verfasst unter dem Pseudonym August Buddelmeier satirische Flugschriften im Berliner Dialekt. In der Rolle eines dem Alkohol zugeneigten und nicht besonders hellsichtigen Schriftstellers mit preußisch-monarchistischer Gesinnung nimmt er das politische Tagesgeschehen auf Korn ¿ in diesem Falle die Verfassungsdebatten, in denen sich nicht nur die vielfältigen Interessen der einzelnen Volksgruppen und der unterschiedlich ausgeprägte Reformwillen der jeweiligen Regierungen widerspiegeln, sondern auch die Heterogenität der revolutionären Bewegung von 1848 offenbar wird.
1 Flugschrift
Autor*in: Adalbert Dorotheus Salomo Cohnfeld
Archivalie
Deutsch
Adalbert Dorotheus Salomo Cohnfeld - Autor*in
Julius Sittenfeld - Drucker*in
W. Rofahl - Verleger*in
Berlin - Herstellungsort
Vormärz - Schlagwort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.11.2025, 11:58 MEZ