Nicht ersichtlich. Dem Protokoll nach beantragte Myllendonks Prokurator, der seine Vollmacht am einzigen protokollierten Termin 1581 einreichte, Rufen in contumaciam, da der Kläger das 1577 erkannte und 1579 zugestellte Mandat nicht reproduziert habe. Es ist fraglich, ob die beiden anderen beiliegenden Vollmachten zum Verfahren gehören.
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AA 0627, 469 - B 1170a/4188
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 2. Buchstabe B
1581 (1577-1582)
Enthaeltvermerke: Kläger: Otto von dem Bylandt, Herr zu Rheydt und Brempt Beklagter: Dietrich Herr zu Myllendonk, Drachenfels und Reuland Prokuratoren (Kl.): Christoph Reiffsteckh [1569] 1577 - Malachias Raminger - Julius Martt - Paul Haffner - Amandus Capito - Friedrich Meurer - Martin Reichardt - Philipp Seiblin 327 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Johann Augsburger [1576] 1581 - Dr. Bernhard Kuehorn - für Herzog Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg: Dr. Laurentius Vomelius [1579] 1582 Prozeßart: Mandati der Pfandungh Instanzen: RKG 1581 (1577-1582) Beschreibung: 11 Bl., geb.; Q 1, 2 Beilagen prod. 19. Aug. 1577, 30. Mai 1582.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:43 MESZ
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Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil I: A-B (Bestand)
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