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Abschriften von Briefschaften und Verträgen des Kölner Erzbischofs Gebhard I. von Waldburg und seines Bruders Erbtruchsess Christoph Freiherr von Waldburg
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Abschriften von Briefschaften und Verträgen des Kölner Erzbischofs Gebhard I. von Waldburg und seines Bruders Erbtruchsess Christoph Freiherr von Waldburg
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.11. Grafen von Solms und Erbtruchsessen von Waldburg
1587-1590
Enthaeltvermerke: Enthält: Übergabe der Gewalt über die Güter des Kölner Erzbischofs Gebhard I. von Waldburg an dessen Bruder Erbtruchsess Karl Freiherr von Waldburg (17.03.1587); Vertrag der Gebrüder und Erbtruchsessen Karl und Christoph Freiherren von Waldburg (01.09.1588); Hinterlegung von 2250 Gulden buw. 1354 Goldgulden beim Bürgermeister und Rat der Stadt Mengen durch Christoph Freiherr von Waldburg (24.09.1589); Aufkündigung eines Vertrags mit seinen Brüdern Gebhard und Karl Freiherren von Waldburg durch Christoph Freiherr von Waldburg u.a. wegen hoher Schulden (28.10.1590); Vertrag zwischen den Gebrüdern Gebhard, Christoph und Karl Freiherrn von Waldburg (31.10.1590); Schreiben des Erbtruchsess Christoph Freiherr von Waldburg an seinen Bruder Karl u.a. wegen Nichteinhaltung des brüderlichen Vertrags (03.10.1590).
27 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.