Ciliax, Grauen Jeckel sel. Sohn von Achenheim, der sich etlicher Missetaten schuldig gemacht, unter anderem gedroht hatte, die beiden Dörfer Achenheim und Bischenheim zu verbrennen und der zudem noch zwei Pferde gestohlen hatte, weshalb er durch Haman Böcklin und Jakob Wormser von Schafftolzheim in Bischen gefangengesetzt, aber auf seine Bitten hin wieder entlassen worden war, schwört Urfehde und verspricht, sich über den Rhein aus dem Bistum zu begeben und nicht zurückzukehren.
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Ciliax, Grauen Jeckel sel. Sohn von Achenheim, der sich etlicher Missetaten schuldig gemacht, unter anderem gedroht hatte, die beiden Dörfer Achenheim und Bischenheim zu verbrennen und der zudem noch zwei Pferde gestohlen hatte, weshalb er durch Haman Böcklin und Jakob Wormser von Schafftolzheim in Bischen gefangengesetzt, aber auf seine Bitten hin wieder entlassen worden war, schwört Urfehde und verspricht, sich über den Rhein aus dem Bistum zu begeben und nicht zurückzukehren.
Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Nr. 269
Reg.: Schwarz Nr. 237 a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden
Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden >> Urkunden
1522 November 13 (1522, November 13 (id. nov.))
Urkunden
Aussteller: Ciliax Jeckel von Achenheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: U.: Sebastian Smyt, Notar
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: U.: Sebastian Smyt, Notar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:34 MEZ