Bericht zu den Schatzungen
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Telgte A, 501
Telgte A
Telgte A >> Stadtkämmerei und Steuererhebung >> Schatzungs- bzw. Steuererhebung und Kontributionen >> sonstige Schatzungssachen
1668 Oktober 6
Enthält: u.a. Die Bürgermeister Jobst Rost und Johann Baumheuer berichten an Dietrich Hermann v. Merveldt, Droste zu Wolbeck, daß einige vor Telgte und innerhalb der Stadt gesessene domkapitukarische Eigenbehörige nicht zur Schatzung des Kirchspiels, sondern der Stadt beitragen, auch die städtischen Marken genießen und von allen Kirchspielsdiensten befreit sind. Wegen der vielen Kriegszüge sei die Stadt in tiefe Schulden geraten und wegen der Satisfaktionsgelder, der Zahlung der hessischen und kaiserlichen Kontribution habe man sehr viel verzinsliches Geld aufnehmen müssen. Dieserhalb müßten auch einige Nebenschatzungen erhoben werden. Nunmehr wollen diese oben besagten Leute nicht mehr zu diesen Nebenschatzungen beitragen. Darin habe sie der Lizentiat Huge vom Domkapital bestärkt. Die Bürgermeister bitten den Drosten um Rechtshilfe.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ